Damen I

Damen 1 behalten Nerven und sichern sich 3 Spiele vor Saisonende den Aufstieg in die Landesliga.

Increase font size Schriftgröße

Am gestrigen Mittwochabend traten die Damen 1 zum Rückspiel in Ismaning an, die man gerade mal eine Woche zuvor recht deutlich mit dem höchsten Sieg der Saison geschlagen hatte. Trotzdem nahm man dieses Spiel nicht auf die leichte Schulter, stand doch nicht weniger als der frühzeitige, direkte Aufstieg in die Landesliga auf dem Spiel. Diese Tatsache hatte man den Umständen zu verdanken, dass Innsbruck in der 2. Staffel als Tabellenerster feststeht, als österreichisches Team jedoch nicht in eine deutsche Landesliga aufsteigen darf.

Die Motivation, den Aufstieg bereits an diesem Abend in trockene Tücher zu bringen, war dementsprechend hoch.

Ismaning startete vor heimischen Publikum, wie nicht anders zu erwarten war, konzentriert und zielstrebig. Dagegen war den Damen des FC Bayern zu Beginn des Spiels doch eine gewisse Nervosität anzumerken.

Bayerns Torjägerin, Enya Kweta, wurde von der 1. Spielminute an in enge Manndeckung genommen. Den dadurch entstandenen Platz wussten die übrigen Spielerinnen des FC B nicht gleich zu nutzen. Technische Fehler, Ballverluste und vergebene Chancen ermöglichten Ismaning relativ schnell mit 3:0 in Führung zu gehen. Erst dann kamen die Damen zu ihrem ersten Torerfolg.

Bereits in der 9. Spielminute musste Trainer Tomic die Auszeitkarte ziehen, um seinem Team beim Stand von 8:4 die Chance zu geben durchzuatmen und sich neu zu konzentrieren. Diese Auszeit zeigte den gewünschten Effekt. Bayern sortierte sich neu und startete die Aufholjagd.

Nach einer Zeitstrafe gegen Ismaning konnte man das Überzahlspiel nutzen und Enya Kweta verkürzte mit zwei Treffern in Folge auf 8:6.

In dieser Phase legten die Bayern Ladies die Nervosität nach und nach ab und fanden immer mehr zur gewohnten Stärke zurück. Isabel Huber verwandelte in der 22. Minute einen 7-Meter zum 10:10 und die Partie war endlich wieder offen. Beim Stand von 13:13 wechselte man die Seiten.

Trainer Zvjezdan Tomic ermunterte die Spielerinnen in der Halbzeit an sich zu glauben und mutiger zu agieren. Diese Worte nahmen sich die Ladies in rot zu Herzen und starteten entschlossen in die 2. Spielhälfte.

Innerhalb von nur 5 Minuten nach Wiederanpfiff zog man auf 14:18 davon und machte damit klar, dass man nicht vor hatte an diesem Abend irgendetwas anbrennen zu lassen. Ismaning, völlig überrumpelt von diesem Blitzstart der Gäste, fand nun kaum mehr ins Spiel zurück. Dazu kam, dass eine immer stärker werdende Mariana Markovic im Tor des FC Bayern, fast jeden Wurf der Gastgeberinnen entschärfen konnte.

Stück für Stück, konnte man sich nun mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung bis auf 16:26 in der 57. Minute absetzen. Die zweite Halbzeit ging somit klar mit 5:13 an das Gastteam in rot und so konnte man beim Abpfiff den Aufstieg in die Landesliga feiern.

Dies ist der 2. Aufstieg der Damen in Folge und unterstreicht, wie sehr Trainer Tomic und das Team funktionieren und harmonieren. Aus diesem Grund freut sich die Handballabteilung des FC Bayern sehr, dass Trainer und Team auch nächstes Jahr gemeinsam an den bisherigen Erfolgen anknüpfen wollen und sich in der Landesliga beweisen können..

 

Nach den noch ausstehenden Spielen in der Staffel stehen dann die Entscheidungsspiele um den Titel „Oberbayrischer Meister“ gegen Innsbruck an, denn diesen Titel dürfte sich das Team aus Österreich erspielen. Aber wer Trainer und Team kennt, weiß dass man sich nicht auf dem bereits feststehenden Aufstieg ausruhen wird.

Es spielten:

J.Waldner (8), K.Mäthner, L.Kunz (3), L. Christöphler, I.Huber (3), E. Kweta (10), K.Leist, H.Aull, K.Mense, S.Huhn, K.Klinac (2/), M.Markovic (Tor).