
Zum Auftakt der Regionalliga-Saison stand für unsere Mannschaft des FC Bayern München gleich ein Auswärtsspiel beim MTV Stadeln auf dem Plan. Die Vorbereitungen auf die neue Saison verliefen leider nicht ganz reibungslos, denn verschiedene Umstände verhinderten eine durchgehend optimale Trainingsphase. Dennoch war das übergeordnete Ziel für den Saisonstart klar definiert: den Teamzusammenhalt stärken, gemeinsam auftreten und sich auch bei Gegenwind nicht unterkriegen lassen.
Die Spannung war entsprechend groß – das erste Spiel in der neuen Liga, eine gut besetzte Halle und eine spürbare Mischung aus Motivation und Nervosität auf dem Spielfeld. Die Partie begann mit einigen typischen Anfangsschwierigkeiten, dennoch fanden die Bayernmädels zunächst gut in das Spiel und konnten das hohe Tempo des Gegners mitgehen. Beide Teams schenkten sich nichts, das Spiel war intensiv und schnell, mit vielen Offensivaktionen auf beiden Seiten. Nach 12 Minuten zeigte die Anzeigetafel ein 10:8 und somit war klar, dass alles offen war.
Im weiteren Verlauf machten sich jedoch die altbekannten Probleme in der Chancenverwertung bemerkbar. Klare Möglichkeiten wurden nicht genutzt, was der Gegner eiskalt ausnutzte. Unsere Abwehr war zwar insgesamt solide und stand, bis auf kleinere Absprachefehler, gut, doch anfangs fanden selbst einfache Spielzüge des MTV Stadeln den Weg zum Tor. In der 18. Minute folgte damit die erste Auszeit aufseiten des FC Bayern München, um nachzujustieren und neue Energie ins Team zu bringen. Auch wenn kurz darauf eine Zeitstrafe gegen den Gegner folgte, gelang es den Bayernmädels dennoch nicht, daraus Kapital zu schlagen.
Mit einem Halbzeitstand von 18:14 ging es in die Kabine – noch war alles möglich und man war fest entschlossen, dranzubleiben. In der zweiten Halbzeit sollte das Tempo hochgehalten werden, doch die Umsetzung erwies sich als Herausforderung. Nach Ballverlusten schaltete man nicht schnell genug um, was der MTV Stadeln konsequent mit Tempogegenstößen bestrafte. In der 41. Minute zeigte sich dies deutlich auf der Anzeigetafel: 24:17, der erste 7-Tore-Rückstand.
Zwar stemmte sich die Mannschaft mit großem Einsatz dagegen, dies zerrte jedoch schnell an den Kräften. Zumal sich unsere Rückraumspielerin Enya Kweta am Anfang der zweiten Halbzeit verletzte und bis zu diesem Zeitpunkt schon 9-mal vom Rückraum den Torerfolg fand.
Die schnellen Gegenangriffe des Gegners konnten weiterhin nicht effektiv unterbunden werden, und trotz aller Bemühungen gelang es nicht, den Rückstand entscheidend zu verkürzen. Der Endstand von 38:27 fiel am Ende vielleicht etwas zu deutlich aus, spiegelt jedoch die Schwierigkeiten im Spielverlauf wider.
Trotz der Niederlage zieht man dennoch ein insgesamt positives Fazit: Der Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft war durchgehend spürbar, die Einstellung hat gestimmt, und man weiß nun sehr genau, woran in den kommenden Wochen zu arbeiten ist. Insbesondere in der Rückwärtsbewegung, beim Umschaltspiel und bei der Chancenverwertung.
Es spielen: Sonja K., Nika T.; Julia W. (1), Dijana S. (1), Karla C. (2), Greta B. (5), Lydia C. (2), Enya K. (9), Julia B. (2), Sandra K. (3), Naida O. (2), Lilly-Sofie F.