
Auch im Auswärtsspiel beim SV München Laim setzte sich ein Trend der vergangenen Partien aus Sicht des FC Bayern München fort: Die Mannschaft fand nur schwer in einen dynamischen Spielfluss. Besonders im Angriff fehlte über weite Strecken das notwendige Tempo, um die gegnerische Abwehr ernsthaft unter Druck zu setzen. Viele Angriffe wurden zu statisch ausgespielt, wodurch die Würfe aus dem Rückraum häufig direkt im Mittelblock der Gastgeber landeten.
Auch im Rückzugsverhalten zeigte sich Bayern anfällig. Nach Ballverlusten oder Fehlwürfen gelang es zu selten, schnell genug in die Defensive umzuschalten. Laim nutzte diese Situationen konsequent und kam immer wieder über das schnelle Umschaltspiel zu einfachen Toren. Entsprechend deutlich fiel der Halbzeitstand aus: Mit 15:2 lag der FC Bayern München zur Pause bereits klar zurück.
In der zweiten Halbzeit präsentierten sich die Gäste jedoch etwas verbessert. Das Tempo im Angriffsspiel konnte phasenweise gesteigert werden, wodurch sich auch die Wurfquote sichtbar verbesserte. Dennoch blieben technische Fehler und Fehlwürfe weiterhin Teil des Spiels und verhinderten eine echte Aufholjagd. Ein weiteres Problem blieb die mangelnde Angriffstiefe. Die Offensivaktionen wurden zu selten bis in die Tiefe ausgespielt, wodurch kaum Lücken in der gut organisierten Abwehr des SV München Laim entstanden. Trotz der leichten Steigerung nach der Pause konnte der Rückstand daher nicht entscheidend verkürzt werden.
Am Ende stand eine deutliche 32:16-Niederlage aus Sicht des FC Bayern München auf der Anzeigetafel. Die Partie zeigte erneut, dass vor allem im Angriffsspiel mehr Dynamik, Tiefe und Konsequenz erforderlich sind, um in zukünftigen Spielen konkurrenzfähiger aufzutreten.