
Am vergangenen Wochenende empfingen die Damen des FC Bayern München den TSV Schwabmünchen zum Heimspiel in Germering. Nach der enttäuschenden Leistung der Vorwoche wollten die Bayernmädels die Konzentration von Anfang an hochhalten und das eigene Tempospiel konsequent umsetzen.
Diese Vorhaben schienen zunächst greifbar, denn die Bayern-Damen starteten mit viel Tempo und Dynamik in die Partie. Allerdings stellte die offensive Abwehr der Gäste das Team früh vor Probleme. Anstatt mit Ruhe und klaren Aktionen dagegenzuhalten, ließ man sich zu sehr verunsichern. In der eigenen Abwehr agierte man zu inkonsequent, was die Gäste zu einfachen Treffern einlud. So stand es nach 18 Minuten bereits 4:10.
Auch im Angriff lief wenig zusammen. Technische Fehler, ungenaue Pässe und überhastete Abschlüsse prägten das Bild. Diese Ballverluste nutzten die Gäste für schnelle Gegentore, während die Rückwärtsbewegung der Münchnerinnen zu oft zu spät kam. Zu wenig Bewegung und Ideen im Positionsspiel führten dazu, dass kaum klare Torchancen herausgespielt wurden. Folgerichtig ging es mit einem deutlichen 8:16 Rückstand in die Halbzeitpause.
In der zweiten Hälfte zeigten die Bayern-Damen dann ein anderes Gesicht. Mit neuem Kampfgeist und mehr Konzentration gelangen immer wieder schöne Treffer aus dem Rückraum. Auch die nun vermehrten technischen Fehler aufseiten des TSV Schwabmünchen kamen den Gastgeberinnen zugute. In der 46. Minute war man auf 19:25 herangekommen.
Doch dieser Schwung konnte leider nicht bis zum Ende aufrechterhalten werden. Schwabmünchen fand wieder besser ins Spiel, während in den eigenen Reihen die Kräfte und die Präzision nachließen. Trotz einer engagierten Leistung in der zweiten Halbzeit mussten sich die Münchnerinnen am Ende mit 27:34 geschlagen geben.
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