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Handball

Lange Flaute kostet Bayern-Damen die Wende

Die Handball-Damen des FC Bayern München mussten trotz Heimrechts ungewohnt in der Halle in Anzing spielen – und der Start in die Partie verlief alles andere als optimal.

Von Beginn an wirkten die Münchnerinnen verschlafen und noch nicht mit dem nötigen Fokus auf dem Feld. Bereits in der 11. Minute lag man deutlich mit 1:6 zurück. Vor allem die beherzten Würfe aus dem Rückraum fanden nur selten den Weg ins Tor, sodass die Gäste früh das Kommando übernahmen.

Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit fand Bayern zwar besser ins Spiel. Die Abwehr präsentierte sich kompakt und stabil, und schnell wurde klar, dass diese Partie – wenn überhaupt – nur über die Defensive gewonnen werden konnte. Im Angriff fehlte hingegen weiterhin die nötige Dynamik, zudem lastete die Verantwortung auf zu wenigen Schultern. Dennoch gelang es, den Rückstand etwas zu verkürzen und mit einem 6:10 aus Münchner Sicht in die Halbzeitpause zu gehen.

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich zunächst ein anderes Bild: Mehr Bewegung und bessere Ideen im Angriff sorgten für neuen Schwung. In Kombination mit der weiterhin gut abgestimmten Abwehr kämpfte sich Bayern bis zur 40. Minute auf 10:13 heran und schöpfte sichtbar neuen Optimismus über das eigene Leistungsvermögen.

Doch dann folgte die entscheidende Phase der Partie: Ganze 13 Minuten blieb Bayern ohne eigenen Treffer. Technische Fehler, Fehlwürfe und fehlende kreative Lösungen im Angriff machten es unmöglich, das Spiel noch zu drehen. Die Gäste nutzten diese Schwächephase konsequent aus und setzten sich entscheidend ab.

Am Ende stand eine 14:23-Niederlage auf der Anzeigetafel – ein Ergebnis, das weder das vorhandene Potenzial der Münchnerinnen noch den zwischenzeitlichen Spielverlauf vollständig widerspiegelt.

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