
Mit stark ausgedünntem Kader und Unterstützung aus der Jugend gingen die Damen des FC Bayern München in die Partie gegen den SV München Laim. Verletzungen und Erkrankungen hatten den Kader bereits vor Anpfiff deutlich geschwächt – entsprechend fehlten eingespielte Abläufe und Routinen in den Absprachen.
Trotz dieser widrigen Voraussetzungen startete die Mannschaft überraschend stark in die Begegnung. Mit hohem Tempo und mutigem Zug zum Tor erspielten sich die Bayern-Damen in den ersten Minuten mehrfach gute Chancen. In der 7. Minute leuchtete ein 5:3 auf der Anzeigetafel, was berechtigte Hoffnung auf eine spannende und ausgeglichene Partie machte.
Doch im weiteren Verlauf zeigte sich das altbekannte Bild: Der Schwung aus der Anfangsphase konnte nicht gehalten werden. Ohne das nötige Tempo gelang es nicht mehr, die Abwehr des Gegners konsequent unter Druck zu setzen. Durch die fehlende Dynamik konzentrierten sich die Angriffe zunehmend auf den Rückraum Mitte und Rechts – ein Schema, das es der kompakten Laimer Defensive leicht machte, die Aktionen früh zu unterbinden. Fehlende Präzision im Abschluss und eine sichtbar nachlassende Körpersprache ließen die Anfangseuphorie schnell verblassen. Folgerichtig ging es mit einem deutlichen 10:18-Rückstand in die Halbzeitpause.
Auch nach Wiederanpfiff änderte sich das Bild kaum. Die Fehler der ersten Hälfte konnten nicht abgestellt werden, und mit jeder gespielten Minute schwand die Motivation weiter. Die Gäste fanden immer wieder zu einfach den Weg zum Tor, während den Bayern-Damen im Angriff sowohl das nötige Tempo als auch die Sicherheit im Abschluss fehlten. Der Rückstand wuchs kontinuierlich an, und trotz einzelner guter Aktionen war eine echte Wende nie mehr in Sicht.
Am Ende mussten sich die Damen des FC Bayern München klar mit 24:35 geschlagen geben.