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Handball

Schwache erste Hälfte kostet

Manchmal gibt es Spieltage, an denen einfach wenig zusammenläuft. Der Auswärtsauftritt der FC-Bayern-Damen beim TSV Schwabmünchen gehörte leider genau in diese Kategorie.

Die Anfangsphase war schnell erzählt – und aus FCB-Sicht nur schwer zu verdauen. Bereits nach 13 Minuten zeigte die Anzeigetafel ein deutliches 11:1 für die Gastgeberinnen. In der Abwehr fehlte der Zugriff, im Angriff die Ideen, dazu gesellten sich zahlreiche technische Fehler. Es wirkte phasenweise so, als müsste sich die Mannschaft erst wieder daran erinnern, dass sie eigentlich sehr wohl Handball spielen kann.

Erst im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit fanden die Bayern-Damen langsam ins Spiel. Man versuchte, das Trainierte umzusetzen, auch wenn dies nicht immer gelang. Der Wille war nun zumindest erkennbar – leider kam das Aufwachen etwas spät. Mit einem 19:8 ging es in die Kabine, was die Halbzeitansprache entsprechend deutlich ausfallen ließ.

Auch nach dem Seitenwechsel zeigte sich kein grundlegend anderes Bild. Schwabmünchen präsentierte sich spielstark, souverän und mit einer voll besetzten Bank. Der FCB hingegen fand defensiv weiterhin keinen stabilen Zugriff und leistete sich erneut einige Fehlpässe, die die Gastgeberinnen konsequent bestraften.

Am Ende stand ein 34:16-Heimsieg für den TSV Schwabmünchen, der den Spielverlauf korrekt widerspiegelte. Ein unschöner Abend – ohne viele Ausreden, aber mit klaren Erkenntnissen.

Der Blick richtet sich nun nach vorne: Am Sonntag, den 08.02.2026, wartet bereits die nächste Aufgabe. Auch dort wird der FC Bayern nicht mit einem vollständigen Kader antreten können. Doch die Marschroute ist klar: Nichts zu verlieren, alles zu zeigen. Mit Einsatz, Mut und der Überzeugung, dass diese Mannschaft durchaus in dieser Liga mithalten kann – und das auch auf der Platte beweisen will.
 

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