
Zum Abschluss der Saison zeigte FC Bayern München I auswärts bei ESV 27 Regensburg II noch einmal eine Leistung, die Mut für die Zukunft macht.
Die Marschroute vor dem letzten Saisonspiel war klar: Der Fokus sollte auf Spielfreude liegen – und genau das setzte die Mannschaft von Beginn an eindrucksvoll um. Wie ausgewechselt präsentierten sich die Münchnerinnen in der Anfangsphase: eine kompakte, aggressiv geführte Abwehr, gepaart mit starker Körpersprache und klarer Kommunikation. Jeder Ballgewinn wurde gemeinsam gefeiert, was die Energie auf dem Feld zusätzlich anheizte. Auch im Angriff hielt Bayern das Tempo konsequent hoch.
Diese starke Anfangsphase blieb auch den Gastgeberinnen nicht verborgen, die bereits in der 10. Minute beim Stand von 6:5 zur frühen Auszeit gezwungen waren. Doch auch danach ließ Bayern nicht nach, insbesondere die Defensive blieb stabil und diszipliniert. Zur Halbzeit führte diese geschlossene Teamleistung zu einem verdienten 14:12.
Nach dem Seitenwechsel knüpfte die Gastmannschaft nahtlos an die erste Hälfte an. Jede Spielerin brachte sich ein, Teamgeist und Motivation waren in jeder Aktion spürbar. Die Partie entwickelte sich spielerisch auf Augenhöhe, wobei die Frustration auf Seiten von Regensburg zunehmend sichtbar wurde. In der 45. Minute war beim Stand von 19:18 weiterhin alles offen.
In der Schlussphase verhinderten jedoch etwas Torpech und einige technische Fehler eine mögliche Überraschung. Trotz der starken Gesamtleistung musste sich Bayern am Ende mit 25:21 geschlagen geben – ein Ergebnis, das den Spielverlauf nur bedingt widerspiegelt. Denn über weite Strecken zeigte die Mannschaft ihr eigentliches Leistungsvermögen und bewies, welches Potenzial in ihr steckt.
Das abschließende Fazit fiel dennoch klar und selbstbewusst aus: Oberliga – wir sind sowas von bereit!