
Es gibt Tage, an denen einfach gar nichts gelingt – und genau so einen haben wir am Sonntag leider erwischt. Gegen Blumenau fanden wir von Beginn an überhaupt nicht ins Spiel und waren gefühlt über weite Strecken weder mit dem Kopf noch mit dem Körper richtig auf der Platte. Woran es lag, fragen wir uns ehrlich gesagt noch immer.
Blumenau stand kompakt in der Abwehr, ließ uns kaum Lücken, und egal welche Lösung wir versuchten – nichts funktionierte. Dazu kam auf Halb links eine sehr wurfstarke Spielerin, die wir über weite Strecken einfach nicht in den Griff bekamen. Fast jeder ihrer Würfe fand hoch platziert den Weg in unser Tor. Zur Pause konnten wir immerhin etwas verkürzen, weil wir unser Überzahlspiel erfolgreich ausnutzten. Trotzdem blieb das Gefühl: Es lief weiterhin vieles überhaupt nicht rund.
In der zweiten Halbzeit starteten wir dann die Aufholjagd. In der Abwehr brachten Vicky und Alisa mit einer starken Leistung deutlich mehr Stabilität, und auch Maxima hielt im Tor wichtige Bälle.
Mit mehr Tempo nach vorne gelang es uns, den Abstand Schritt für Schritt zu verkleinern. Selbst in Unterzahl erzielten wir in dieser Phase zwei wichtige Treffer – plötzlich stand es 14:12, und das Spiel war wieder offen.
In der 48. Minute gelang uns schließlich der Ausgleich. Danach entwickelte sich ein echter Schlagabtausch. In der entscheidenden Phase nutzten wir unsere Torchancen endlich konsequent. In der 52. Minute belohnten wir uns erstmals mit der Führung zum 19:21.
Doch Blumenau gab sich nicht geschlagen: Katja Holler nutzte nochmals ihre Größe und Wurfkraft und traf dreimal in Folge – 20 Sekunden vor Schluss stand es wieder 22:22 unentschieden. Auszeit. Klare Ansage. Klare Umsetzung: Susi holte den Siebenmeter heraus, Katja übernahm Verantwortung – und verwandelte eiskalt mit der Schlusssirene.
Am Ende gewinnen wir ein Spiel, in dem wir definitiv mehr Fehlwürfe und technische Fehler als Treffer hatten – und nehmen trotzdem die zwei Punkte mit. Mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen. Abhaken, weitermachen.
Wie immer ein riesiges Dankeschön an unsere Fans und an unsere Bank. Wir hören euch, und das hilft uns, auch so ein Spiel als Mannschaft und Verein zu gewinnen.
Wir sehen uns beim nächsten Spiel: Sa., 28.2., 18 Uhr – Heimspiel am Campus gegen Forstenried.
Eingesetzte Spielerinnen: Laura Schreil (Torhüterin), Susanne Huhn (3 Tore), Viktoria Aurich (4 Tore), Matea Kelava, Sonja Orec, Alisa Engelking (4 Tore), Naida Omerovic (4 Tore), Katja Leist (5 Tore), Stephanie Mehling (1 Tor), Verena Huhn, Lamija Kurbegovic (2 Tore), Maxima Tyra Saba (Torhüterin)
