
Am vergangenen Samstag gastierte die Spielgemeinschaft U`hofen und Germering am FC Bayern Campus. Zur besten Handballzeit stand ein weiteres Heimspiel an. Nach einer durchwachsenen Trainingswoche, in der einige Spieler krankheitsbedingt oder aus beruflichen Gründen fehlten, kam ein starker Gegner. Die Germeringer sind für ihren starken Rückraum bekannt, der besonders über die halblinke Position Tor um Tor erzielt. Die Woche über wurde intensiv an Abläufen dagegen gearbeitet. Angepfiffen wurde die Partie pünktlich vom unparteiischen Gespann S. Kupfer und D. Stelzer. Vielen Dank für die klare Linie.
Eröffnet wurde die torreiche Partie vom Mittelmann S. Mbodji in der 3. Spielminute. Die Bayernspieler waren hochmotiviert und trotz einer frühen Zeitstrafe für Youngstar M. Maas zogen die Hausherren eindrucksvoll davon. Binnen weniger Minuten stand ein 5 Tore Vorsprung für das Team von Coach Fadil. Was den Gegner zu einer frühen Auszeit zwang – Spielminute 7 bei 7:2. Doch die Auszeit zeigte keinerlei Wirkung. Die Abwehr stand sehr gut und zusammen mit Keeper C. Kosel, der heute abermals super aufgelegt war, zogen die Bayern weiter davon. Drei Konter durch M. Mehinagic stellten einen 10 Tore Vorsprung für die Hausherren ein – 15:5 in Spielminute 23. Eine unglückliche rote Karte gegen einen Bayernspieler ermöglichte den Gästen kurz zu verschnaufen und den Abstand etwas zu verringern – 15:8 in Spielminute 25. Eine Auszeit in der 28. Spielminute von unserem erfahrenen Trainer kam zur richtigen Zeit und unsere Bazis konnten durch J. Theurer mit 9 Toren Vorsprung in die Kabine gehen – 19:10.
In der Kabine mahnte der Trainer an, das Tempo weiter hochzuhalten und keine unnötigen Fehler zu produzieren. Man solle sich weiter an das Spielkonzept halten. Die Bayernspieler kamen somit hellwach aus der Halbzeit und machten da weiter, wo sie 10 Minuten vorher aufgehört hatten. J. Theurer und M. Mehinagic übernahmen und warfen nun die Bayerntore. Der Vorsprung konnte auf 12 Tore ausgebaut werden – N. Teichmann zum 25:13 in Spielminute 39. In den nächsten 10 Minuten konnte das Tempo weiter hochgehalten werden. Die Spielzüge wurden bis zum Ende durchgespielt und selbst im letzten Moment noch bessere Entscheidungen gefunden. So fiel das 30. Tor bereits in der 42. Spielminute durch einen Kempa auf T. Carstens. Doch in den letzten 10 Minuten verloren die Hausherren ihre Disziplin und kreierten eine Unzahl an technischen Fehlern und Fehlwürfen. So gelang es den Gästen durch einen 0:3 Lauf den Vorsprung +8 schmelzen zu lassen. Vorne wurde ein Strafwurf herausgeholt, der sicher von M. Mehinagic verwandelt wurde. Doch hinten wurden keinerlei Absprachen mehr getroffen und so konnten die Gäste weiter herankommen, dieses Mal mit einem 0:4 Lauf und drei Tore durch T. Obernöder. Somit stand es nur noch 35:30 mit knapp 80 Sekunden Restlaufzeit auf der Uhr. Das letzte Tor des Spiels wurde 60 Sekunden durch J. Theurer zum Endstand von 36:30 geworfen.
Das Team konnte zwei weitere wichtige Punkte im Ligabetrieb sammeln. Der Trainer lobte sein Team für 50 Minuten sehr konsequenten und schönen Handball. Der Leistungsabfall in den letzten zehn Minuten dürfe nicht nochmal vorkommen. Man dürfe in dieser Liga nicht so sehr den roten Faden verlieren. Dennoch habe das Team den Schwung der letzten Spiele mitgenommen und müsse im nächsten Spiel an den guten 50 Minuten anknüpfen. Der Trainer lobte besonders den Willen der angeschlagenen Spieler, die sich in den Dienst der Mannschaft gestellt haben, sowie die heutige Leistung von Mehinagic, Mbodji und Kosel.
Nun gilt es weiter hart zu arbeiten und die Ausfälle zu minimieren. Denn am kommenden Wochenende gastiert der stärkste Gegner der Liga und amtierende Spitzenreiter SV Anzing am Bayerncampus. Angepfiffen wird die Partie um 20 Uhr am FC Bayern Campus. Wir freuen uns wieder auf eure zahlreiche Unterstützung.
Es spielten:
C. Kosel, P. Pöppel (beide Tor), M. Berg (2), J. Theurer (8), M. Mehinagic (10/4), M. Karaköcek, A. Bachmann, N. Teichmann (2), T. Rolka (4), M. Maas (4), S. Mbodji (5), B. Misic, T. Carstens (1), H. Harms
