
Nach zwei eher… sagen wir „lehrreichen“ Saisonstarts war es am Samstag endlich so weit: Der FC Bayern München Handball hat seinen ersten Sieg eingefahren – und das ohne Harz! Ja, richtig gelesen: harzlos, aber keineswegs planlos.
Von Anfang an machten die Jungs klar, dass sie die Punkte diesmal mit nach Hause nehmen wollten. Bereits in der ersten Minute eröffnete Leopold Dürr den Torregen, und der sollte bis zum Abpfiff nicht mehr aufhören. Unsere Offensivmaschine lief heiß, während Bruckmühl eher auf der rutschigen Seite des Handballs stand – wortwörtlich. Bis zur Pause stand ein komfortables 20:12 auf der Tafel, und spätestens da war klar: Heute geht was!
Max Kroth traf nach Belieben (8 Tore – fast so sicher wie das Mensa-Curry am Donnerstag), Adi Steinmeier ballerte sich mit sechs Treffern in die Herzen der Zuschauer, und Denis „der griechische Messi“ Dindi glänzte mit eleganten Bewegungen, vier Toren und der nötigen Portion Chaos im
gegnerischen Kreis. Natürlich blieb’s nicht ganz ohne Drama: Zwei-Minuten-Strafen sammelten wir wie Panini-Bilder, Marcel Karaköcek humpelte tapfer weiter, und trotzdem blieb das Spiel jederzeit fair und stimmungsvoll.
Am Ende stand ein verdienter 35:25-Auswärtssieg, der endlich den ersten Saisonsieg brachte. Die Stimmung danach? Mischung aus Erleichterung, Euphorie und „bitte nie wieder ohne Harz“.
Stimmen nach dem Spiel:
Denis Dindi: „Ich bin Grieche, ich mach das mit Gefühl.“
Es spielten: C. Kosel, J. Engler, M. Kroth (8), A. Steinmeier (6), B. Misic, J. Dattner, L. Dürr (5), D. Dindi (4), D. Zimmermann (4), N. Hammer (2), M. Karaköcek (2), S. Seidl (2), S. Heimes (1), A. Alijagic (1), S. Nehr