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Handball

Herren 3 zu Gast in Trudering

Die 3. Herrenmannschaft musste sich am Wochenende dem TSV Trudering mit 20:26 geschlagen geben. Ausschlaggebend war vor allem eine zaghafte Anfangsviertelstunde, in der das Team lediglich 3 Treffer erzielte und im Rückraum zu selten den Abschluss suchte. „Uns hat in den ersten 15 Minuten der Mut gefehlt, aus der zweiten Reihe Druck zu machen. Das hat uns früh ins Hintertreffen gebracht“, erklärte Trainer. 

Trudering nutzte seine Chancen aus dem Rückraum effizient und setzte sich bis zur 14. Minute bereits auf 8:3 ab. Mehrere unglückliche Abschlüsse und ein paar vergebene klare Möglichkeiten verhinderten, dass die Gäste den Anschluss fanden. Weiterhin konnte die Mannschaft des FC Bayern die harte und körperbetonte Abwehr der Truderinger nicht erwidern, sodass der TSV zur Pause verdient mit 15:8 vorne lag.

Nach dem Seitenwechsel zeigte die Mannschaft jedoch eine deutliche Leistungssteigerung. Der Mittelblock agierte griffiger, es wurde öfter auf die entscheidenden neun Meter herausgerückt und Trudering – das nur mit 10 Spielern angetreten war – zu mehr Fehlern gezwungen. Offensiv kamen die Gäste nun besser ins Umschaltspiel und erzielten vor allem über die Außen und aus der zweiten Welle wichtige Tore. Die zweite Halbzeit endete schließlich 11:11, was das Potenzial des Teams gut widerspiegelt.

Positive Akzente setzten sie dabei auf allen Positionen und konnten im zweiten Abschnitt beweisen, dass auf die Einstellung jedes Einzelakteurs dieser Mannschaft Verlass ist! Auf der kämpferischen Seite stimmte nun vieles: Trotz Zeitstrafen auf beiden Seiten blieb die Mannschaft konzentriert und arbeitete sich immer wieder auf 6–7 Tore heran.

Obwohl das Trainergespann der Mannschaft schon vor dem Spiel mit auf den Weg gab, sich auf das Spiel und nicht auf die Provokationen der Truderinger einzulassen, ließ sich unsere Mannschaft von der Stimmung anstecken und agierte dadurch fahriger und nicht so souverän wie bisher.

Klare Vorgabe für das Rückspiel: Provokationen ignorieren und mit gleicher Härte/Konsequenz in der Abwehr (re-)agieren - als echter Handballer kann man auch einstecken und nicht nur austeilen!

Am Ende steht eine Niederlage, die vor allem auf die ersten 15 Minuten zurückzuführen ist – aber ebenso eine zweite Halbzeit, die Mut macht. Das Team hat gezeigt, dass es mit mehr Konsequenz und Selbstvertrauen über 60 Minuten absolut auf Augenhöhe agieren kann.

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