Priesterweihe Stephan Komischke

Mitglied der Tischtennis-Abteilung im Erzbistum Berlin zum Priester geweiht

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Ein seltenes Ereignis beim FC Bayern - ein noch selteneres Ereignis in der FC Bayern München-Tischtennis-Abteilung.

Am 29. Mai 2021 wurde Stephan Komischke in der Berliner St. Matthias-Kirche mit zwei weiteren Priesteramtskandidaten durch den Berliner Erzbischof, Dr. Heiner Koch, zum katholischen Priester der Erzdiözese Berlin geweiht.

Seine erst Kaplanstelle tritt Stephan in der Berliner Pfarrei St. Josef nahe dem berühmten Weißensee an. Dort hat er bereits seine Praktikumszeit und seine Diakonatszeit verbracht, folglich wurde der feierliche Primizgottesdienst - sein erste Gottesdienst als Priester - auch in der Pfarrei im Berliner Osten gefeiert. Sein Pfarrer hatte aufgrund eines FC Bayern-Schals allerdings Sorge um die körperliche Unversehrtheit seines Kaplans, wenn dieser im Winter mit dem Bayern-Schal durch den Berliner Osten laufen würde. Also bekam er vom Pfarrer und dem Pfarrteam neben einer grünen Stola auch einen Schal des Ostberliner Kultclubs "FC Union Berlin" zur Priesterweihe geschenkt.

Stephan absolviert sein theologisches Freijahr im Erzbistum München-Freising und studierte letztlich drei Jahre seines Theologiestudiums einschließlich Lizenziat an der Ludwig-Maximilians-Universität.
Während dieser Zeit schlug er als passionierter Tischtennisspieler drei Spielzeiten für den FC Bayern München auf, insgesamt 70 Mannschaftsspiele mit 108 Einzelspielen für Herren 5 und Herren 6 standen am Ende zu Buche, zuverlässig stand er an der Platte, wenn er gebraucht wurde.

Unvergessen ist ihm v.a. das Kreispokalfinale mit Herren 5 bei TSV Maccabi München geblieben, auch wenn er hier selbst gar nicht an der Platte stand, aber in den Runden zuvor seinen Beitrag zum Erfolg geleistet hatte: vor ca. 50 Zuschauern, Stephan und der Autor dieses Artikels waren zwei davon, wohnten einem spannenden Finale bei, u.a. auch die Vorsitzende der israelitischen Kultusgemeinde in Oberbayern, Charlotte Knobloch zugegen war.
Herren 5, u.a. unterstützt mit zwei talentierten Jugendspielern, gewann knapp das Finale gegen das favorisierte Maccabi - und wurde anschließend in das koschere Restaurant zum Essen und Feiern eingeladen - eine unglaubliche Gastfreundschaft eines sehr fairen Verlierers.

Wir wünschen Stephan für seine neue Aufgabe alles Gute und Gottes Segen für sein priesterliches Wirken - wir freuen uns auf einen Besuch in Berlin mit einem Freundschaftsspiel gegen seinen neuen alten Heimatverein Polizei SV Berlin.

Die Fotos aus der St. Matthias-Kirche von der Priesterweihe sind von der Webseite des Erzbistums entnommen, weitere Informationen zur Priesterweihe findet ihr hier

Wer die Priesterweihe relive sehen möchte, der kann den Gottesdienst hier nochmals verfolgen, auch der Primizgottesdienst am Tag später ist relive zu sehen.

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