Turnierbericht

Durchweg starker Kampfgeist der KJa auf Verbandsebene

Increase font size Schriftgröße

Am vergangenen Wochenende fanden die Verbandsbereichseinzelmeisterschaften in Burgau, beim TSV Burgau statt. Auch die Spieler der KJa waren wieder zahlreich vertreten. Hierbei waren die Ansprüche der Spieler unterschiedlich: Einige zum ersten Mal auf Verbandsebene dabei, wollten sich möglichst gut verkaufen und auf diesem Niveau akklimatisieren. Andere traten da schon mit anderen Ambitionen an und wollten um das Weiterkommen in die nächste Runde kämpfen. Spieler der KJa waren in den Klassen Jungen 13, 15 und 18, sowie Mädchen 15 vertreten. So startete das Turnier bei bestem Hallenwetter in einer leider etwas zugigen Halle und alle Spieler versuchten ihre beste Form abzurufen.

Bei den Jungen 13 vertraten Tiago Gholami und Andis Qeku die KJa. Beide Spieler starteten gut in das Turnier, konnten mit zwei Siegen überzeugen und die Gruppenphase als Erste abschließen. Im Achtelfinale erhielt Tiago Gholami dann ein Freilos und Andis Qeku konnte sich weiter souverän mit 3:1 durchsetzen. Im Viertelfinale bestätigte Tiago Gholami wieder seine Ambitionen und gewann ungefährdet mit 3:0, während sich Andis Qeku leider in einem knappen Spiel mit 2:3 geschlagen geben musste. Auch in den weiteren Spielen war Tiago an diesem Tag nicht zu schlagen und machte so einen sehr starken 1. Platz klar. Andis Qeku bewies Kampfgeist und konnte sich mit zwei weiteren Siegen in den Platzierungsspielen für die nächste Runde qualifizieren. Einzig im Spiel um Platz 5 musste er sich noch gegen Niklas Pentzek, den er in der Gruppenphase noch bezwingen konnte, geschlagen geben und landete so auf dem 6. Platz.

Die Jungen 15 waren dieses Jahr mit sehr starken 4 Spielern vertreten, wovon einige zum ersten Mal auf dieser Ebene dabei waren. So gewann Thomas Haenel wie zu erwarten seine Gruppe und auch Robin Stuhrmann konnte sich mit einer starken Leistung in der Gruppe durchsetzen. Bei Daniel Hussein und Ludwig Kreitmaier verlief die Gruppenphase weniger einfach. Daniel brauchte etwas, um ins Turnier zu kommen, bis er dann endlich im dritten Spiel das erste Einzel gewinnen konnte. Bei Ludwig waren die Spiele zwar oft sehr knapp, er schaffte es jedoch nicht sie dann auch für sich zu entscheiden. Für beide jedoch eine wichtige und lehrreiche Erfahrung. Im Achtelfinale setzten sich die Eindrücke aus der Vorrunde fest und sowohl Thomas Haenel, als auch Robin Stuhrmann setzten sich durch. Ludwig Kreitmaier gab sein bestes, schied jedoch deutlich aus. Auch Daniel schaffte es nicht sein bestes Spiel zu zeigen und schied ebenfalls denkbar knapp aus. Im Viertelfinale bestätigte Thomas Haenel weiter seine starke Form und ließ dem Gegner keine Chance. Robin Stuhrmann zeigte Comeback Qualitäten, kämpfte sich in einem knappen Spiel zurück und konnte so ins Halbfinale weiterrücken. Hier kam es dann zu einem vereinsinternen Duell, worin sich der höher gesetzte Thomas Haenel als stärker erwies und sich so einen Platz im Finale sicherte. Das Finale verlief dann nicht nach Wunsch. Man blieb seinen Erwartungen hinterher und verlor es klar mit 0:3, dennoch ein starker 2. Platz! Ebenfalls Robin Stuhrmann konnte sein Spiel um Platz 3 nicht für sich entscheiden, war aber schon vorher als Vierter sicher eine Runde weiter. Positiv sind die Platzierungsspiele von Ludwig Kreitmaier zu erwähnen, der hier endlich seine Leistung abrufen konnte und das Turnier so mit zwei Siegen, und damit einem guten Gefühl beenden konnte. Auch Daniel gelang es noch ein Spiel zu gewinnen, jedoch schaffte er es nicht seine Form ins nächste Spiel mitzunehmen und verlor sein letztes Einzel. So beendeten die Beiden ihr Turnier auf den Plätzen 13 und 12 und können positiv auf die nächsten Turniere schauen.

Bei den Jungen 18 ging man mit den beiden Spielern Louis Bambach und Rufus Funkert an den Start. Beide wollten um das weiter kommen mitkämpfen und machten sich deshalb selbst einiges an Druck. So verliefen die Spiele der Vorrunde zwar wie erwartet, jedoch etwas holprig. Rufus Funkert konnte seine drei Vorrunden Spiele alle für sich entscheiden, während Louis Bambach ein Spiel knapp abgeben musste. Im Achtelfinale fand Louis Bambach dann endgültig in das Turnier und konnte sich mit einem 3:1 durchsetzen. Rufus Funkert zog mit dem gleichen Ergebnis nach. Weiter bestätigte Louis seine Leistung und setzte sich auch im Viertelfinale recht klar durch. Rufus wollte endlich seinen eigenen Erwartungen gerecht werden. Er schaffte es aber nicht dauerhaft sein Spiel durchzubringen und verlor sein Spiel. Besonders ärgerlich, da er in der Liga in der vorigen Woche noch gewinnen konnte. Im Halbfinale wartete dann der gleiche Gegner auf Louis Bambach. In einem sehr umkämpften Spiel schaffte er es aber, sich mit viel Geduld und Nervenstärke durchzusetzen. Das Finale verlief dann recht deutlich gegen den an 1 gesetzten Spieler und so musste er sich hier geschlagen geben. Es bleibt jedoch ein äußerst starker 2. Platz, und damit das Ticket für die nächste Runde. Bei Rufus Funkert schien in den Platzierungsspielen etwas die Luft raus zu sein und so musste man sich zwei Mal geschlagen geben. Dennoch zeigen die Spiele, dass mehr möglich gewesen wäre und so bleiben die positiven Momente und viele weitere wichtige Erfahrungen.

Bei den Mädchen gingen Anda Qeku und Amelie Schnabl ins Rennen. Beide zeigten durchweg sehr gute Leistungen und waren in der Gruppenphase nicht aufzuhalten. Auch im Achtel-, Viertel- sowie Halbfinale setzten sich beide äußerst souverän durch und verloren beide höchstens einen Satz. Im Finale standen sich die beiden dann selbst gegenüber. Das vereinsinterne Duell war deswegen jedoch keineswegs weniger umkämpf,t und trotz des klaren 3:0 für Anda Qeku, waren es knappe Sätze. Besonders bemerkenswert: Anda Qeku beendete das Turnier mit nur einem Satzverlust! Beide qualifizieren sich so für die nächste Runde und konnten durchweg starke und souveräne Leistungen zeigen.

Weitere Inhalte