KJa

Park und Innenhof statt Halle – Training einmal etwas anders

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Die Hallen waren lange geschlossen. Unsere Halle in der Berg-am-Laim Straße ist es auch weiterhin. Das ist nichts Neues und wann sich das ändern wird, kann keiner so richtig sagen. Aber wie kann man vor allem den Jüngeren das sonst regelmäßige Training ermöglichen und einen sportlichen Ausgleich schaffen? Wie hat die KJa die "Zwangspause" trotzdem produktiv genutzt?


Die Aufgaben für zu Hause wurden gut angenommen und sind sicher eine gute Möglichkeit zumindest einiges zu kaschieren und sein technischer Verständnis zu verbessern. Aber ein richtiges Training an der Platte lässt sich so nicht einfach wettmachen.

Aus diesem Grund kommen nun seit einigen Wochen nicht etwa die Spieler in die Sporthalle, sondern die Trainer zu den Kindern an Platten im Innenhof oder naheliegenden Parks. So kann zumindest für die Jüngeren ein regelmäßiges Training ermöglicht werden und der Bewegungsdrang gestillt werden.
Doch kommt das an ein normales Training in der Halle heran?
Kurz gesagt – Nein.
Länger gesagt: Das kann und muss es auch gar nicht. Die Abhängigkeit vom Wetter, die oft nicht wirklich optimalen Platten, oder einfach der eingeschränkte Platz machen das Training einfach etwas anders also „normal“. Hier und da muss improvisiert werden, Trainingszeiten etwas verschoben werden oder Übungen an die Verhältnisse angepasst werden. Aber das ändert nichts an dem Spaß und auch einfach dem Sinn des Trainings. Die Kinder freuen sich - und das von Anfang an - wenn der Trainer kommt und sind beim Training voll dabei. Auch schön zu sehen ist das Engagement der Eltern. Ob einfach nur das Vorbeibringen der Kinder, das enge Abstimmen der Trainingszeiten oder auch dem eigenen Kind einmal etwas beim Training zusehen - ganz egal wie, ist es eine interessante Abwechslung und zeigt, dass Eltern auch eine wichtige Rolle spielen, wenn es um das Training der Kinder geht.

So ist das Training zwar keineswegs perfekt und das Trainerteam würde die Kinder gerne so bald wie möglich regelmäßig in der Halle begrüßen. Jedoch kann ich nach einiger Zeit sagen, dass es mehr als Sinn macht und für alle Beteiligten schön ist. Es ist also möglich auch draußen und unter den gegebenen Voraussetzungen Training zu machen und den Kindern etwas beizubringen.
Bis die Hallen wieder normal geöffnet haben, wird also weiter fleißig draußen für die eigenen Ziele und die nächste Saison trainiert. Und vielleicht geht die Zeit so ja auch ein bisschen schneller und auf jeden Fall mit mehr Spaß rum.

Nicht nur Julian, Carl-Nico und Oli freuen sich zumindest etwas trainieren zu können. Das regelmäßige Training fehlt allen sehr!

 

Daneben haben sowohl unsere Anfänger als auch fortgeschrittenen Spieler wie bereits vor einigen Wochen berichtet regelmäßig Übungen von unserem Trainerteam erhalten. Neben einem Fitnessprogramm und Übungen für die Schlagtechnik, kam natürlich auch der Spaß nicht zu kurz. Neben z.B. rhythmischen Schattentraining zur Musik, wurde das Ballgefühl auch durch verschiedene Geschicklichkeitsübungen aufrechterhalten und verbessert. Hier geht es zu den Videos mit Chiara und Rufus.

 

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