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Als fünfter Spieler überhaupt

Lewandowski knackt die Marke von 200 Bundesliga-Toren

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In der 17. Spielminute war es soweit: Robert Lewandowski nutzte einen Fehler des Dortmunder Abwehrspielers Dan-Axel Zagadou und traf zur zwischenzeitlichen 2:0-Führung für den FC Bayern. Es war das 200. Bundesliga-Tor des Polen, der damit als fünfter Spieler überhaupt diese magische Marke knacken konnte. Fast mit dem Schlusspfiff legte er noch einen weiteren Treffer zum 5:0 (4:0)-Endstand über den BVB und damit sein Bundesliga-Tor Nummer 201 nach.

„Es bedeutet mir viel. Ich habe nie geglaubt, dass ich so viele Tore in der Bundesliga schießen kann“, verkündete der Angreifer nach dem Spiel freudestrahlend. In der ewigen Torschützenliste der höchsten deutschen Spielklasse liegen damit nur noch Gerd Müller (365), Klaus Fischer (268), sein ehemaliger Trainer Jupp Heynckes (220) sowie Manfred Burgsmüller (213) vor Lewandowski.

„Ich bin sehr stolz, dass ich in diesem Klub mit fünf Spielern dabei bin“, erklärte der jetzt schon beste ausländische Torjäger der Bundesliga-Geschichte, der sich vorgenommen hat, noch ein paar Plätze gutzumachen. „Das ist nicht so weit weg. Wahrscheinlich kann ich das schaffen“, verriet der Ausnahmestürmer.

Rekordtorjäger im deutschen Clásico

Doch die Rekordjagd steht für den 30-Jährigen erst einmal hinten an. Für ihn und seine Teamkollegen gilt es nun, die wiedergewonnene Tabellenführung bis zum Saisonende zu verteidigen. „Wir haben heute gewonnen, sind aber nur einen Punkt vor Dortmund. Wenn wir jetzt alle Spiele gewinnen, werden wir Meister“, erklärte Lewandowski, der im Spitzenspiel allein doppelt so viele Torschüsse (8) abgab wie die komplette Mannschaft des BVB (4).

Dass Lewandowski aber ausgerechnet gegen Dortmund seinen Jubiläumstreffer erzielen konnte, ist indes kein Zufall. Denn in diesem Duell trifft der 30-Jährige besonders gerne und nun schon zum fünften Mal in Folge gegen die Schwarzgelben. Der ehemalige Dortmunder steht jetzt bei 15 Toren im deutschen Clásico (14 für Bayern, eins für den BVB), womit er den Rekordtorschützen dieser Begegnung, keinen Geringeren als Gerd Müller (14), überholte.

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