Die besten Aussagen aus dem Q&A mit Manuel Neuer

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Er ist Weltmeister, Champions-League-Sieger und einer der besten Torhüter der Welt. Manuel Neuer steht seit der Saison 2011/12 beim FC Bayern zwischen den Pfosten und feierte mit dem deutschen Rekordmeister zahlreiche Erfolge. Aktuell bereitet sich der 31-Jährige mit seinem Team in einem Quarantäne-Trainingslager auf die Wiederaufnahme des Spielbetriebs in der Bundesliga am kommenden Wochenende vor. Am Sonntag startet der FCB mit dem Auswärtsspiel beim 1. FC Union Berlin. In einem Q&A auf Instagram sprach Neuer am Mittwochabend mit Kommentator Wolff-Christoph Fuss über die vergangenen Wochen, den Restart der Bundesliga und vieles mehr. fcbayern.com zeigt Euch die wichtigsten Aussagen.

Manuel Neuer über den aktuellen Tagesablauf:

„Wir haben diverse Tests, die dazu gehören und tragen, außer am Essenstisch und im Zimmer, permanent einen Mundschutz. Wir versuchen natürlich auch, immer den Mindestabstand einzuhalten. Morgens müssen wir einen Symptomcheck abgeben. Dann geht es zum Training an den FC Bayern Campus. Da sind nur wir. Auf dem Trainingsplatz geht es normal zu, es ist das offizielles Mannschaftstraining, das wir zur Spielvorbereitung machen. Wir waren alle froh, dass wir so ein bisschen in die Normalität gehen durften, vor allem auf dem Platz. Abends läuft immer ein Film bei uns im Hotel, dazu ist in der Lobby eine Leinwand aufgebaut. Bislang liefen Gladiator, Ziemlich beste Freunde oder Sieben."

Über die Saisonfortsetzung:

„Natürlich freuen wir uns, dass wir spielen können. Aber die Umstände würden wir uns anders wünschen. Wir können alle Seiten verstehen, auch die Leute, die es kritisieren. Es geht um viele Arbeitsplätze, die Mitarbeiter in den Vereinen, teilweise ja auch um die Existenz der Vereine selbst. Wir sind die ersten, die starten, auf uns wird auch international geschaut, wie das Ganze abläuft. Wir hoffen, dass alles so gehalten werden kann, wie es geplant ist."

Über den Ablauf der letzten Wochen:

„Wir sind super vorbereitet und haben die Zeit genutzt. Da muss ich allen Staffmitgliedern, dem Trainerstab und auch allen Spielern ein Lob aussprechen. Alle haben super mitgezogen, auch in den Wochen, in denen wir Cybertraining hatten. Die Trainer haben sich sehr viele Gedanken gemacht und viel Aufwand betrieben. Es war immer sehr abwechslungsreich."

Über sein Home-Training:

„Gemeinsam mit unserem Torwarttrainer Toni Tapalovic habe ich immer nach dem Cybertraining noch zusätzlich bei mir zuhause trainiert. Ab und zu mussten wir mal die Bälle holen, weil ich direkt am Hang wohne, das war dann nochmal eine Extraeinheit."

Über die Erwartungen an Geisterspiele:

„Bei einem Spiel mit Zuschauern, erreiche ich normalerweise die Verteidiger. Jetzt wird mich vermutlich jeder auf dem Platz hören. Ich denke, dass Mannschaften, die zusammenhalten, ein gutes Gefüge und einen guten Teamgeist haben in der Situation einen Vorteil haben. Vielleicht kommt der eine oder andere Spieler mit den Umständen, dass weniger Druck von der Tribüne kommt, auch besser klar. Wobei wir Fußballer es einfach lieben, unterstützt zu werden und vor den Zuschauern zu spielen. Wir haben am Sonntag schon einmal in der Allianz Arena trainiert. Vor den Auswärtsspielen in der Champions League trainieren wir ja auch oft in den leeren Stadien. Dazu hatte ich schon ein Geisterspiel in Moskau. Das war noch ein relativ kleines Stadion. Es wird sicher nochmal etwas anderes sein, wenn man in den ganz großen Stadien ohne Zuschauer spielt."

Über die gesellschaftliche Verantwortung des Profifußballs

„Es wird sehr viel auf uns geschaut, weil wir die ersten sind, die starten. Es geht ja nicht nur um den Fußball, sondern um den gesamten Sport -- vom Profisport, bis hin zum Breitensport. Jeder, der sportbegeistert ist, möchte sich doch auch wieder sportlich betätigen und auch das Gemeinschaftsgefühl wieder erleben. Wenn jetzt langsam das erste Rad ins Rollen kommt, ist das etwas sehr Positives."

Hier könnt ihr Manuel Neuer auf Instagram folgen

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