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Zum Abschied

6 Mal Danke! Mit diesen Fähigkeiten begeisterte Thiago die Bayern-Fans

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Nach sieben Jahren heißt es: Ádios, Thiago! Der Mittelfeldspieler verlässt den FC Bayern und wechselt zum Liverpool FC. Gekrönt wurde seine Zeit beim deutschen Rekordmeister mit dem historischen Triple-Triumph in der abgelaufenen Spielzeit. Anlässlich seines Abschiedes aus München sagt fcbayern.com sechs Mal Danke an unsere ehemalige Nummer 6:

#1 Danke für deinen Titelhunger

Der Höhepunkt seiner Bayern-Zeit: Thiago mit dem glänzenden Henkelpott im August 2020.

Sage und schreibe 17 Titel sammelte Thiago in seinen sieben Jahren beim FC Bayern! Die Maximalausbeute an Meisterschaften in der Bundesliga, vier Mal DFB-Pokal-Sieger, Champions-League-Titel, FIFA Klub-Weltmeisterschaft und, und, und… Thiago ist ein Gewinnertyp – und das lässt sich auf jedes einzelne Spiel von ihm herunterbrechen: Der Spanier gewann über 78 Prozent seiner Bundesliga-Einsätze, was bei mindestens 100 Partien in der Beletage des deutschen Fußballs einzig Teamkollege Javi Martínez (82 Prozent) überbieten kann.

#2 Danke für deine sensationelle Technik

Schöner kann man sein erstes Bundesliga-Tor nicht erzielen: Es läuft die dritte Minute der Nachspielzeit in Stuttgart. Im Nachholspiel des 17. Bundesliga-Spieltages 2013/14 zwischen dem FC Bayern und dem VfB steht es kurz vor Schluss 1:1-Unentschieden. Doch dann findet Rafinhas Flanke den völlig freistehenden Thiago im Strafraum. Der Spanier hebt ab, liegt quer in der Luft und drischt den Ball per Seitfallzieher ins rechte untere Eck: Marke Traumtor! Solche Treffer schießt nicht jeder – und die Anhänger des FCB bekamen damals schon einen Vorgeschmack darauf, welche Kunststücke sie von Thiago in den kommenden sechs Jahren erwarten konnten.

Er kann es noch immer: Einen Kunstschuss wie damals gegen Stuttgart zeigt Thiago auch noch einige  Jahre später:

#3 Danke für deinen Kampfgeist

Der spanische Nationalspieler ist nicht nur Ballkünstler, sondern geht in der Mittelfeldzentrale auch dahin, wo es weh tut und keinem Zweikampf aus dem Weg. Das bewies er nicht nur mit einigen spektakulären Tacklings und Ballgewinnen, sondern auch die Zahlen sprechen eine ganz klare Sprache: Thiago gewann in dieser Saison starke 58 Prozent seiner Zweikämpfe in der Liga und damit die meisten im Bayern-Mittelfeld. Im Video seht ihr Kämpferherz Thiago im Einsatz:

#4 Danke für deinen Rhythmus im Blut

Dass man mit brasilianischen Wurzeln den Samba in die Wiege gelegt bekommt, ist ein Klischee, aber bei Thiago nicht ganz von der Hand zu weisen. Anfang dieses Jahres bot der Sohn des Weltmeisters Mazinho ein ganz besonderes Beispiel seiner Tanzkunst auf dem Rasen. Im Bundesliga-Spiel in Mainz dribbelte er sich in unnachahmlicher Weise durch den gegnerischen Strafraum und schloss eiskalt ins lange Eck ab. Die Fans des deutschen Rekordmeisters wählten Thiagos Tanzstunde zurecht zum Bayern-Tor des Monats Februar.

Hier gibt es Thiagos Tänzchen im Mainz noch einmal im Video zu sehen:

#5 Danke für deine außergewöhnliche Spielgestaltung

Kaum von der Kugel zu trennen - in Sachen Ballaktionen setzt Thiago Maßstäbe.

Wenn Thiago auf dem Feld stand, war er immer einer der Dreh- und Angelpunkte im Spiel des FC Bayern. So war er in der Mittelfeldzentrale so gut wie immer anspielbar und erreichte regelmäßig die Marke von 100 Ballaktionen in einer Partie. Wo immer etwas auf dem Spielfeld los war, Thiago war mittendrin.

#6 Danke für deinen Vorbildcharakter

Thiago war ein wichtiger Ansprechpartner für neue Spieler, wie hier vergangenes Jahr bei Philippe Coutinho.

Es sind nicht nur seine spielerischen Fähigkeiten, die Thiago beim FC Bayern einbrachte, sondern auch seine Social Skills. Durch seine Zeit in München spricht der Spanier mittlerweile hervorragend deutsch und half immer wieder mit, spanisch- oder portugiesisch-sprachige Neuzugänge schnell in den Kader zu integrieren. Thiagos Engagement reicht jedoch weit über den Fußballplatz hinaus. Mit der Alcantara Family Foundation unterstützt er viele soziale Projekte und den Kampf gegen die Folgen der Corona-Krise. Außerdem hatte er als Kids Club Kapitän immer ein offenes Ohr für die Kleinsten im Verein.

Die Nummer 6 bleibt in guten Händen:

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