Sadio Mane, FC Bayern

Sadio Mané ist erster Preisträger des „Sócrates Award“

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Sadio Mané ist nicht nur ein herausragender Fußballer, sein Wirken geht weit über den Platz hinaus. Als Anerkennung für sein außergewöhnliches soziales Engagement erhielt der Senegalese am Montagabend den „Sócrates Award" – der Preis, der in diesem Jahr erstmals im Rahmen der Ballon d'Or-Gala in Paris verliehen wurde, ehrt Fußballer, die sich für Integration, Umweltschutz, für benachteiligte oder von Konflikten bedrohte Menschen starkmachen.

Premieren-Auszeichnung für Mané

„Ich bin einfach froh, dass ich hier sein darf. Ich rede nicht gerne über mein Engagement, aber ich tue, was ich kann, für mein Volk und versuche, die Dinge in meinem Land zu verbessern", erklärte Mané, der den Preis in der französischen Hauptstadt persönlich entgegennahm und von Sportvorstand Hasan Salihamidžić begleitet wurde.

Großes soziales Engagement in seiner Heimat Senegal

Mané sei niemand, dem Berühmtheit oder Geld wichtig seien, daher gäbe er dies weiter, hieß es in der Vorstellung von Moderatorin Sandy Heribert. Der Angreifer des FC Bayern hilft seit Jahren dabei, das Leben in seiner Heimatregion Casamance im Senegal zu verbessern und unterstütze mit zahlreichen Spenden unter anderem den Bau von Schulen und eines Krankenhauses sowie weiterer Infrastruktur vor Ort. Dazu ist der amtierende afrikanische Fußballer des Jahres auch globaler Botschafter der Kinderhilfsorganisation „Right To Play".

Benannt ist der „Sócrates Award" nach dem 2011 verstorbenen ehemaligen brasilianischen Nationalspieler: Sócrates war politisch engagiert und kämpfte in den 1980er-Jahren für gesellschaftliche Veränderung, indem er Fans und Spieler dazu aufrief, sich gegen die damalige Militärdiktatur in seinem Heimatland aufzulehnen.

Am Mittwoch ist Mané bereits wieder im DFB-Pokal gefordert - hier gibt es die Fakten zur Partie in Augsburg:


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