Das Team des VfB Stuttgart bilden einen Kreis vor einem Bundesliga-Spiel.
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Vor dem Endspiel in Berlin

So gefährlich ist Pokalfinal-Gegner VfB Stuttgart für den FC Bayern

Auch für den VfB Stuttgart war die Bundesliga-Saison erfolgreich. Zwar unterlagen sie dem FC Bayern im Supercup zum Saisonauftakt, verloren auch beide direkten Duelle und schieden einigermaßen enttäuschend im Achtelfinale der Europa League gegen den FC Porto aus. Wohl aber sicherte sich der VfB nach einjähriger Abstinenz wieder einen Champions League-Platz dank eines starken Schlussspurts. Die aktuelle Form und die Euphorie nach Erreichen der Königsklasse macht die Stuttgarter – den amtierenden Pokalsieger – durchaus brandgefährlich für den FC Bayern im Pokalfinale am Samstag (20 Uhr) im Berliner Olympiastadion. Worauf sich der deutsche Rekordpokalsieger einstellen muss, erfahrt Ihr in unserem Gegnercheck.

Jamal Musiala mit Ball am Fuß während des Bundesliga-Heimspiels des FC Bayern gegen den VfB Stuttgart

Titelverteidiger gegen Rekordpokalsieger

© FC Bayern

Titelverteidiger gegen Rekordpokalsieger

Jamal Musiala mit Ball am Fuß während des Bundesliga-Heimspiels des FC Bayern gegen den VfB Stuttgart
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Häufig in dieser Saison verkaufte sich der VfB Stuttgart unter Wert. So führte das Team auch am letzten Spieltag bei Eintracht Frankfurt bereits mit 2:0, trennte sich am Ende aber mit einem 2:2-Unentschieden. „Es war eine sehr konstante Bundesliga-Serie von uns. Durch den engen Kampf um die Champions League-Ränge war im Endspurt viel Druck drauf. Ich habe großen Respekt vor den Jungs, wie sie dem standgehalten haben“, meinte Cheftrainer Sebastian Hoeneß nach Schlusspfiff. Vor allem in fremden Stadien gelang es Stuttgart erstmals in der Clubhistorie, saisonübergreifend in den vergangenen 21 Auswärtspartien immer zu treffen. Die 62 Zähler nach 34 Spieltagen waren zudem die fünftbeste Bundesliga-Saison überhaupt der Stuttgarter.

Sebastian Hoeneß coacht die Mannschaft des VfB Stuttgart.

Nach der Champions League-Qualifikation heiß auf eine Überraschung

Zwischen 2017 und 2020 coachte Sebastian Hoeneß erst die U19 und später die Amateure des FC Bayern. Seit 2023 steht er beim VfB Stuttgart unter Vertrag. | © Imago

Nach der Champions League-Qualifikation heiß auf eine Überraschung

Sebastian Hoeneß coacht die Mannschaft des VfB Stuttgart.
Zwischen 2017 und 2020 coachte Sebastian Hoeneß erst die U19 und später die Amateure des FC Bayern. Seit 2023 steht er beim VfB Stuttgart unter Vertrag. | © Imago

Doch nicht nur offensiv überzeugten die Schwaben, ihre 71 Treffer sind hinter dem FC Bayern die zweitmeisten der Liga. Mit Deniz Undav besitzt der VfB auch den zweitbesten Torschützen der Runde (19 Treffer) nach Harry Kane, dem 36 Tore gelangen. Auch defensiv konnte Stuttgart vor Bayern-Leihgabe Alexander Nübel – der mit elf weißen Westen die drittmeisten Zu-Null-Spiele der Liga feierte – Akzente setzen: Die Comeback-Qualitäten mit 20 gesammelten Zählern nach Rückstand übertraf ebenfalls lediglich der FC Bayern (29). „Wir fahren mit der Champions League an der Seite zum DFB-Pokalfinale in Berlin – das ist eine hervorragende Ausgangslage, um eine Top-Leistung abzurufen“, kündigte VfB-Coach Sebastian Hoeneß an.

Nicolas Nartey überspringt Dayot Upamecano beim Kopfball im Bundesliga-Spiel des FC Bayern beim VfB Stuttgart
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Jedoch blieb der VfB in allen drei Aufeinandertreffen bislang in dieser Saison ohne Punktgewinn bei 3:11 Toren (2:4, 0:5, 1:2). „Wir sind nun nochmals einen Tick erfahrener, was die Spiele gegen Bayern München betrifft – und das möchten wir für uns nutzen“, so Ex-Real-Spieler Chema mit Blick auf das Aufeinandertreffen am Samstag. Im DFB-Pokal kam es bislang zehnmal in der Historie zu diesem Südgipfel, neun Partien entschied der FC Bayern für sich – die letzte, das Pokalfinale 2013, mit 3:2 nach 3:0-Führung. Einzig im Achtelfinale 1989 ging der VfB als Sieger vom Platz. „Auf dem Papier sind die Rollen für dieses Finale relativ klar verteilt, aber es dürfen an einem Pokalendspiel-Tag gerne ein paar Aspekte zusammenkommen, um an der Aufgabe zu wachsen und alles zu investieren, um gemeinsam erneut etwas Außergewöhnliches zu erreichen“, sagte VfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth.

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