

Erstes Pflichtspiel, erster Sieg: Die U19 des FC Bayern hat am Sonntagmittag nach einer tubulenten Schlussphase einen 3:1(0:0)-Erfolg in der 1. Runde des DFB-Pokals der Junioren gegen die RSV Eintracht 1949 bejubelt und steht damit in der nächsten Runde. Die Zuschauenden im brandenburgischen Stahnsdorf erlebten zunächst eine torlose erste Halbzeit. Unmittelbar nach dem Wiederanpfiff brachte Florian Hamzi (47.) die Gastgeber mit seinem Treffer in Führung. Die Münchner ließen sich davon jedoch nicht aus der Ruhe bringen: In der Schlussphase fälschte Timm Müller (89.) einen Abschluss von Simon Schaff zunächst zum Ausgleich in die eigenen Maschen, ehe Aristide Hentcho Nseke (90.+4) und Philipp von Taube (90.+6) mit einem späten Doppelschlag in der Nachspielzeit das Ticket für die nächste Pokalrunde lösten.
Haas: „Spiel etwas anders vorgestellt“
U19-Cheftrainer, Leo Haas: „Wir sind natürlich froh, dass wir eine Runde weitergekommen sind, hatten uns das Spiel aber insgesamt etwas anders vorgestellt. In der ersten Halbzeit haben wir uns nur wenige Torchancen herausgespielt, der Gegner hat leidenschaftlich im tiefen Block verteidigt und ist dann kurz nach der Pause nach einem langen Ball in Führung gegangen. Wir mussten lange einem Rückstand hinterherlaufen, haben den Ausgleich erst sehr spät und etwas glücklich erzielt. Mit dem zweiten Treffer haben wir das Spiel dann entschieden und ganz zum Schluss nach einem Konter noch das dritte Tor nachgelegt.“
Torlose erste Hälfte
Die beiden Teams lieferten sich in der 1. Runde des DFB-Pokals der Junioren eine umkämpfte erste Halbzeit. Sowohl die Münchner als auch die Brandenburger agierten engagiert und suchten den Weg nach vorne, konnten jedoch keine zwingenden Akzente setzen. So entwickelte sich eine ausgeglichene Partie ohne klare Vorteile, in der die Defensivreihen meist aufmerksam blieben. Mit einem torlosen Remis ging es schließlich in die Halbzeitpause.
Irre Schlussphase bringt den Sieg
Cheftrainer Leonhard Haas reagierte zur Pause und brachte mit Aristide Hentcho Nseke, Tim Schreyer und Jakob Horvath drei neue Spieler. Den Auftakt in Halbzeit zwei gestalteten jedoch die Gastgeber aus Brandenburg erfolgreicher: Hamzi traf mit einem satten Abschluss gegen FCB-Schlussmann Heo und brachte die RSV Eintracht früh nach dem Seitenwechsel in Führung.
Unterstützt durch weitere Impulse von der Bank stemmte sich die U19 des deutschen Rekordmeisters anschließend entschlossen gegen die drohende Niederlage und erhöhte den Druck auf die Hausherren. Immer wieder suchten die Münchner den Weg nach vorne, fanden jedoch zunächst keine entscheidende Lücke in der dicht gestaffelten Defensive der RSV Eintracht. Bis sich Kapitän Schaff kurz vor Schluss ein Herz fasste und aus der Distanz abzog. Sein Abschluss wurde von Müller leicht abgefälscht und schlug in den Maschen der Gastgeber ein.
Beflügelt vom Ausgleich starteten die Münchner eine energische Schlussoffensive, in der Ar. Hentcho Nseke und von Taube mit ihren Treffern in der Nachspielzeit die FCB-U19 letztlich in die nächste Runde des DFB-Pokals schossen.
Aufstellung FCB-U19: Heo – Nuraj (68. Babl), Gashi (46. Schreyer), Karandrikas (68. Maric) , Moumouni (46. Horvath) – Horoszczak (54. Imade), Snip – Av. Hentcho Nseke, Schaff, Afanou (46. Ar. Hentcho Nseke) – von Taube.
Tore: 1:0 Hamzi (47.), 1:1 Müller (89./ Eigentor), 1:2 Ar. Hentcho Nseke (90.+4), 1:3 von Taube (90.+6).
Die FCB-Amateure mussten sich am Freitagabend geschlagen geben:
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