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Heimspiel gegen Mainz

FC Bayern will „mit einem Sieg in die Länderspielpause“

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Volle Kraft fürs Double: Nach dem Ausscheiden im Achtelfinale der Champions League richtet sich beim FC Bayern die Konzentration nun auf die beiden nationalen Titel-Optionen. „Es sind noch zwei Titel zu vergeben. Wir sind in der Bundesliga Tabellenerster mit einem knappen Vorsprung. Wir sind im Pokal noch mit dabei. Es ist unser erklärtes Ziel, diese zwei Wettbewerbe zu gewinnen. Dafür haben wir gearbeitet und das dürfen uns nicht mehr nehmen lassen“, sagte Trainer Niko Kovac.

Mit einem Sieg im Heimspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 am Sonntagabend (ab 18 Uhr im Liveticker und im Webradio) kann der Rekordmeister im Fernduell mit dem punktgleichen BVB seine Spitzenposition behaupten und mit einem „guten Gefühl“ (Mats Hummels) in die bevorstehende Länderspielpause gehen. „Wenn wir die beiden Wettbewerbe, die wir noch haben, erfolgreich bestreiten, können wir noch eine gute Saison draus machen“, so Hummels weiter. Kovac forderte: „Wir wollen mit einem Sieg in die Länderspielpause.“

Nach dem K.o. in der Königsklasse gegen den FC Liverpool verordnete Kovac seinem Team am Freitag einen trainingsfreien Tag, um die Köpfe wieder frei zu bekommen. Dabei setzt der 47 Jahre alte Fußballlehrer auf eine Trotzreaktion seiner Spieler. „Meine Mannschaft hat in dieser Saison gezeigt, dass sie nach schweren Spielen und nach schwierigen Phasen immer wieder kommt.“ Daher erwartet Kovac, dass „sie die Enttäuschung in viele, viele Siege ummünzen“.

Kovac erwartet „starke Gegenwehr“

Kapitän Manuel Neuer nannte die Aussicht auf den siebten Meistertitel nacheinander vielmehr eine „Riesenchance“. Diese habe man sich mit der erfolgreichen Aufholjagd der vergangenen Wochen hart erkämpft. „Wir stehen wieder vorne. Und das soll so bleiben bis zum letzten Spieltag“, sagte Neuer. Voraussetzung dafür ist jedoch unbedingt ein Sieg am Sonntag gegen die Gäste aus Mainz, die fünf der letzten sechs Bundesligaspiele verloren und nur eine der letzten 14 Partien gegen den FCB gewannen.

Ungeachtet dieser Serien bezeichnete Kovac die Rheinhessen als „eine sehr unbequeme Mannschaft. Sie kommen nach München, wissen, dass wir ausgeschieden sind und erhoffen sich das eine oder andere im mentalen Bereich.“ Daher erwartet der Bayern-Trainer „eine starke Gegenwehr. Aber diese Gegenwehr müssen wir brechen, egal mit welchen Mitteln. Wir müssen uns strecken, wir müssen Gas geben und das Spiel gewinnen, um zwei Wochen entspannt zu arbeiten.“

Der Mainzer Trainer Sandro Schwarz bestätigte die Einschätzung von Kovac. „Wir werden alles rausfeuern, was wir auf dem Schläger haben. Wir fühlen uns gerüstet“, sagte Schwarz, mahnte aber auch: „Wir dürfen Bayern nicht nach dem Champions-League-Aus bewerten. Die haben in der Bundesliga zuletzt alles gewonnen und den Rückstand auf Dortmund aufgeholt.“

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