präsentiert von
Suchen Fill-1
Menü
Nord-Süd-Klassiker gegen Werder Bremen

Auf dem Sprung: Bayern wollen in der Tabelle weiter nach oben

Increase font size Schriftgröße

Auf geht’s in den Jahresendspurt! Drei Partien stehen dem FC Bayern in der Bundesliga bis zur Winterpause noch bevor und den Anfang macht das Heimspiel am Samstagnachmittag gegen Werder Bremen (ab 15:30 Uhr im Liveticker und im kostenfreien Webradio bei fcbayern.com). Es ist der insgesamt 107. Nord-Süd-Klassiker in der Bundesliga, nur das Duell zwischen dem deutschen Rekordmeister und dem Hamburger SV gab es häufiger (108 Mal).

Das letzte Duell in der Allianz Arena gewann der FC Bayern im April 2019 durch einen Treffer von Niklas Süle mit 1:0. 

Die Ausgangslage

Nach zuletzt zwei Niederlagen hintereinder in der Liga konnten die Bayern durch den 3:1-Erfolg gegen Tottenham wieder Selbstvertrauen für die anstehenden Aufgaben tanken. „Für uns war es elementar wichtig, heute zu gewinnen und die letzten vier Spiele, die wir alle erfolgreich bestreiten wollen, mit einem Sieg einzuläuten“, sagte Thomas Müller nach dem Abschluss der Champions-League-Gruppenphase.

Sieben Punkte beträgt aktuell der Rückstand auf die Tabellenspitze, da ist ein Sieg gegen die Bremer schon alternativlos, um sich im Klassement wieder nach oben zu arbeiten. „Wir haben noch drei Spiele. Die werden schwer, auch mit der aktuellen personellen Situation. Aber wir gehen das sehr positiv an. Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie Fußball spielen kann und dass die Art und Weise, wie wir den Fußball interpretieren, Spaß macht, zuzuschauen“, erklärte Trainer Hansi Flick am Freitag. Die Bilanz gegen Werder spricht jedenfalls klar für sein Team, das die letzten 17 Liga- und 20 Pflichtspiele allesamt gewann.

Der Gegner

In der vergangenen Saison verpasste Werder als Tabellen-Achter nur um einen Punkt die Qualifikation zur Europa League. In der laufenden Spielzeit konnten die Hanseaten die eigenen Erwartungen bislang nicht erfüllen. Lediglich 14 Punkte stehen nach 14 Spielen zu Buche, das sind sieben Zähler weniger als zum gleichen Zeitpunkt der Vorsaison. Zuletzt gewann Bremen nur eines seiner letzten zehn Partien (5 Remis, 4 Niederlagen) und blieb sogar die letzten 15 Mal nicht ohne Gegentreffer. Immerhin jedoch verlor Werder nur eines der letzten sechs Auswärtsspiele (2 Siege, 3 Remis): Beim 1:3 am 11. Spieltag bei Borussia Mönchengladbach.

Das Personal

Eine Woche vor Ende der Hinrunde wird die Personaldecke der Bayern zunehmend dünner. Neben den verletzten Niklas Süle, Lucas Hernández, Michaël Cuisance und Fiete Arp fällt mit Kingsley Coman ein weiterer Akteur bis zur Winterpause aus. Zudem fehlen Corentin Tolisso (muskuläre Probleme) sowie Javi Martínez nach seiner Gelb-Roten-Karte aus der Vorwoche in Mönchengladbach. Dafür steht David Alaba nach seiner Pause am Mittwoch gegen Tottenham wieder zur Verfügung. „Wir werden den Kader mit U23-Spielern auffüllen“, kündigte Flick an.

Die Gäste aus Bremen müssen um den Einsatz von Leonardo Bittencourt (Magen-Darm-Infekt) bangen. Ob der Offensivspieler auflaufen kann, wird sich erst kurzfristig entscheiden. Definitiv fehlen werden die langzeitverletzten Joshua Sargent, Niclas Füllkrug, Kevin Möhwald und Ömer Toprak.

Das sagen die Trainer

Hansi Flick: „Wir wollen die Hinrunde mit drei Siegen beenden. Das ist nicht ganz einfach, aber wir haben uns das vorgenommen. Dementsprechend werden wir das Spiel angehen. Es ist wichtig, dass wir die Sache absolut konzentriert und diszipliniert angehen. Wir treffen auf eine Mannschaft, die sehr viele Systeme beherrscht, die Fußball spielen will. Das gefällt mir sehr gut. Von daher werden wir auf einen Gegner treffen, der in der Lage ist, das auszunutzen - wenn wir nicht aufpassen.“

Florian Kohfeldt (Trainer Werder Bremen): „Auch wenn wir jetzt keine so gute Phase haben: Keiner fährt nach München und taktiert. Wir werden die bestmögliche Mannschaft auf den Platz stellen für dieses Spiel und versuchen, in München etwas mitzunehmen. Aber wir spielen gegen die stärkste Mannschaft Deutschlands. Dass sie die Spiele gegen Leverkusen und in Mönchengladbach nicht gewonnen haben, ist ein Treppenwitz. Durch ihre Art zu verteidigen gehen sie immer ein kalkuliertes Risiko ein. Es gibt Möglichkeiten einen Konter zu setzen, aber dahinzukommen ist alles andere als einfach.“

Top-Fact zum Spiel

19 Bundesligaspiele hat Thomas Müller bislang gegen Werder Bremen bestritten und war dabei an 22 Treffern direkt beteiligt (9 Tore, 13 Vorlagen) – mehr als gegen jede andere Mannschaft. Dazu blieb Müller gegen die Hanseaten ohne Niederlage (17 Siege, 2 Remis). Mit aktuell neun Assists in der laufenden Saison ist Müller zudem nach 14 Spieltagen der beste Vorbereiter seit detaillierter Datenerfassung 2004/05.

Weitere Inhalte