72'
Robert Lewandowski75'
Robert Lewandowski
72'
Robert Lewandowski75'
Robert Lewandowski
32'
Maximilian Eggestein
60'
Arturo Vidal
32'
Maximilian Eggestein60'
Arturo Vidal
76'
Philipp Bargfrede für Maximilian Eggestein76'
Florian Kainz für Jérôme Gondorf84'
Johannes Eggestein für Fin Bartels
64'
Coman für Arjen Robben73'
Müller für Franck Ribéry86'
Sebastian Rudy für Arturo Vidal
64'
Coman für Arjen Robben73'
Müller für Franck Ribéry76'
Philipp Bargfrede für Maximilian Eggestein76'
Florian Kainz für Jérôme Gondorf84'
Johannes Eggestein für Fin Bartels86'
Sebastian Rudy für Arturo Vidal
Zweiter Bundesligaspieltag, der FC Bayern ist zu Gast im Bremer Weserstadion. Moment mal, da war doch was?! Richtig! Am zweiten Spieltag der Saison 2007/08 spielte der Rekordmeister ebenfalls beim SV Werder und gewann klar mit 4:0. Neuzugang Franck Ribéry erzielte in seinem ersten Liga-Auswärtsspiel mit einem frechen Elfmeterlupfer das 1:0 und sorgte mit Spielwitz, Tempo, Technik und Tricks für Furore. Zehn Jahre später ist Ribéry noch immer beim FC Bayern und will am kommenden Samstag (ab 15:30 Uhr im Liveticker und im Webradio bei FCBayern.tv) erneut die drei Punkte aus Bremen entführen.
„Ich erinnere mich noch gut daran“, sagte Ribéry gegenüber fcbayern.com. „Wir haben damals gut gespielt, gewonnen und viel Spaß gehabt. Es war ein schönes Spiel, ein schönes Stadion und eine gute Stimmung.“ Der inzwischen 34 Jahre alte Franzose ist nach dem Karriere-Ende von Philipp Lahm nun der dienstälteste Profi im Bayern-Kader. „Ich gehe in meine elfte Saison, das ist Wahnsinn. Ich habe noch den gleichen Spaß und die gleiche Motivation wie damals“, so Ribéry weiter.
Für Trainer Carlo Ancelotti ist der Flügelflitzer „eine der Führungsfiguren in der Mannschaft. Er unterstützt die neuen und die jungen Spieler, auch wenn er kein Kapitän ist. Er ist sehr wichtig für die Atmosphäre innerhalb des Teams“, sagte der Italiener am Freitag. Und Werder Bremen dürfte einer von Ribérys Lieblingsgegner sein, gegen keinen anderen Bundesligisten erzielte er mehr Tore als gegen die Hanseaten. Kein Wunder, dass er sagte: „Das Spiel in Bremen ist wichtig für uns, wir müssen gewinnen.“
Neuer vor Comeback
Das sagte auch Ancelotti, der sich noch allzu gut an das letzte Duell im vergangenen Januar erinnert, als der FCB zum Rückrundenstart einen mühsamen 2:1-Erfolg feierte. „Letztes Jahr war sehr schwierig, wir haben nicht gut gespielt, Bremen hat es gut gemacht.“ Von daher erwartet Ancelotti auch am Samstag ein „schwieriges Spiel“, zumal Werder den Saisonauftakt bei 1899 Hoffenheim mit 0:1 verlor und vor eigenem Publikum nun punkten möchte.
Um das zu verhindern könnte am Samstag Manuel Neuer sein Comeback im Bayern-Tor feiern. „Manu ist fit, er kann morgen spielen“, sagte Ancelotti über seinen Kapitän, der nach überstandenem Mittelfußbruch wieder zur Verfügung steht. Mit Sven Ulreich sei er zuletzt „sehr zufrieden gewesen, er hat das gut gemacht“, betonte Ancelotti, „aber Manu ist der beste Torwart der Welt“. Auch Thiago und Javi Martínez sind wieder fit und werden „mit uns nach Bremen fahren“, so Ancelotti, der nur auf Jérôme Boateng, James und Juan Bernat verzichten muss.
Letzter Bremer Heimsieg vor elf Jahren
Die Bremer hoffen hingegen auf das Ende ihrer Negativserie gegen den FC Bayern. „Natürlich rechnen wir uns etwas aus, sonst brauchen wir gar nicht anzutreten“, erklärte Trainer Alexander Nouri. Werder holte aus den vergangenen zehn Heimspielen gegen den Rekordmeister nur einen Punkt bei neun Niederlagen und einem Torverhältnis von 5:28. Anders gesagt: Seit Ribéry beim FC Bayern ist hat Bremen kein Heimspiel mehr gegen die Münchner gewonnen.
„Wir müssen mutig sein, über uns hinauswachsen. Wir können gegen jeden Gegner gewinnen“, sagte Nouri, der bis auf die angeschlagenen Zlatko Junuzovic und Niklas Moisander auf den kompletten Kader zurückgreifen kann. Sportchef Frank Baumann, der als Spieler in der Werder-Mannschaft stand, die im Oktober 2006 letztmals gegen die Münchner mit 3:1 gewann, meinte: „Wir müssen unangenehm sein. Wir dürfen den Bayern keine Räume lassen und dagegen aktiv sein und auch den Weg nach vorne suchen.“
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