Nach 4:2-Sieg gegen Wolfsburg: „Ein geiles Spiel, ein super Tag“

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Mit 4:2 (2:0) haben die FC Bayern Frauen den Tabellenführer VfL Wolfsburg am 14. Spieltag der Allianz Frauen-Bundesliga geschlagen. Die Mannschaft von Bayerns Cheftrainer Thomas Wörle zog somit nach Punkten mit dem Spitzenreiter gleich. Nach der Partie äußerten sich Trainer und Spielerinnen.

Die Stimmen zum Spiel

Thomas Wörle, Cheftrainer FC Bayern: „Wir haben uns für heute viel vorgenommen und wollten alles in die Waagschale reinwerfen, was uns auch gelungen ist. Wir waren gut in den Zweikämpfen, waren sehr aktiv und hätten in der ersten Hälfte sogar noch das ein oder andere Tor mehr machen können. Das war alles mit viel Laufarbeit verbunden, was man in der zweiten Halbzeit dann natürlich gemerkt hat. Da hatten wir dann das nötige Quäntchen Glück. Den Sieg haben wir uns insgesamt hart erarbeitet und verdient."

Stephan Lerch, Cheftrainer VfL Wolfsburg: „In der ersten Halbzeit waren wir klar unterlegen. Mit unserer zweiten Halbzeit war ich zufrieden, da hat meine Mannschaft eine Reaktion gezeigt und sehr dominant Fußball gespielt. Auch nach klarem Rückstand haben wir nicht aufgegeben und uns nochmal ran gekämpft."

Gina Lewandowski, Torschützin: „Es war ein geiles Spiel heute und einfach ein super Tag für uns. Wir haben an uns geglaubt und haben es geschafft. Es war im Kampf um die Meisterschaft unglaublich wichtig, dass wir diese drei Punkte holen. Aber die Saison ist noch lange, da ist wirklich noch alles möglich. Nächste Woche gegen Hoffenheim müssen wir genauso weitermachen. Heute können wir feiern, aber wir dürfen keinesfalls nachlassen."

Simone Laudehr: „Wir haben uns den Sieg heute redlich verdient, obwohl auch Wolfsburg eine gute Leistung gezeigt hat. Wir wussten natürlich um die Stärken von Wolfsburg. Die haben wir ihnen aber abgenommen, indem wir gutes Pressing gespielt und ihnen keine Räume geboten haben. Wir waren in allem sehr flexibel, damit sind sie nicht klargekommen. Zum Schluss sind wir nach dem 3:2 ehrlicherweise schon noch etwas ins Schwimmen gekommen. Aber wir haben uns heute gegenseitig hervorragend unterstützt -- besonders mental -- und füreinander gekämpft. So konnten wir auch die brenzligen Situationen am Ende meistern, nochmal auf das 4:2 gehen und haben am Ende verdient gewonnen."


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