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Magull: „Stolz auf die Mannschaft“

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Die Stimmung bei Spielerinnen und Trainer war nach dem Aus im Pokal verständlicherweise getrübt. „Es ist bitter", brachte es Co-Trainer Jérôme Reisacher nach der 1:3-Niederlage der FC Bayern Frauen gegen den VfL Wolfsburg im DFB-Pokal-Halbfinale auf den Punkt. Der 31-Jährige vertrat Jens Scheuer, der aufgrund eines positiven Corona-Schnelltests nicht vor Ort sein konnte. Trotz des Ausscheidens zeigte sich Kapitänin Lina Magull ob der kämpferischen Leistung zufrieden: „Ich bin stolz auf die Mannschaft, weil sie alles gegeben hat." Bereits kurz nach Abpfiff richteten die Münchnerinnen um die Sportliche Leiterin Bianca Rech den Blick nach vorne: „Wir werden unser Auswärtsspiel in Jena genauso mit 100 Prozent angehen, um den Druck auf Wolfsburg weiterhin hochzuhalten." fcbayern.com hat noch weitere Stimmen für Euch gesammelt.

Die Stimmen zum Spiel gegen Wolfsburg

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Bianca Rech (Sportliche Leiterin): „Wir waren von Beginn an gut im Spiel. In der Druckphase nach dem 1:1 hatten wir den zweiten Treffer auf dem Fuß und müssen eigentlich in Führung gehen. Leider kassieren wir dann durch individuelle Fehler das Gegentor. Das tut unheimlich weh. In so einem Spiel wird es dann schwierig, zurückzukommen. Jetzt gilt es, den Blick nach vorne zu richten. Wir werden unser Auswärtsspiel in Jena genauso mit 100 Prozent angehen, um den Druck auf Wolfsburg weiterhin hochzuhalten."

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Jérôme Reisacher: „Natürlich fällt es mir, der Mannschaft und allen Beteiligten gerade schwer. Es ist bitter, dass wir uns für den betriebenen Aufwand nicht belohnt haben. Nach dem Ausgleich waren wir am Drücker, aber erzielen das Tor nicht. Nach einem Fehler von uns macht es Wolfsburg dann gut und trifft zum 1:2, dann ist es natürlich schwierig."

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Lina Magull: „Ich bin stolz auf die Mannschaft, weil sie alles gegeben hat. Kämpferisch können wir uns nichts vorwerfen lassen. Fußballerisch haben wir es phasenweise ganz gut gemacht, aber gegen Wolfsburg ist es einfach schwierig. Nach den intensiven Wochen haben wir heute gehofft, dass wir uns so ein bisschen aus dem Tief herausspielen können. Es ist gerade sehr bitter."

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Glódís Perla Viggósdóttir: „Der entscheidende Unterschied heute war, dass Wolfsburg die Chancen genutzt hat und wir nicht. Aber alles in allem war es ein ausgeglichenes Spiel. Nach dem 1:2 war es hart für uns zurückzukommen."

Das sagen die Gegnerinnen

Tommy Stroot (Trainer, VfL Wolfsburg): „Ich freue mich extrem und gönne es den Spielerinnen sehr. Spiele wie das Finale in Köln, sind genau die Erlebnisse, für die wir arbeiten."

Jil Roord (Stürmerin, VfL Wolfsburg): „Das wichtigste ist, dass wir wieder im Finale stehen. Es hat heute Spaß gemacht. Die Stimmung war gut. Natürlich wollen wir alle drei Titel holen, aber ich weiß nicht, ob es realistisch ist."

Die ganze Partie gegen Wolfsburg zum Nachlesen:


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