
© Alexander Schreuber / FC Bayern
Der Ball, der kurz vor dem Abpfiff in einem eleganten Bogen durch den Wolfsburger Strafraum segelte und unhaltbar hinter VfL-Schlussfrau Stina Johannes im Netz einschlug, war mehr als nur der Schlusspunkt. Alara Şehitlers Tor zum 3:1 in der Nachspielzeit war eine Metapher für einen Nachmittag, an welchem die FC Bayern Frauen etwas zurückgewonnen haben, das sich nicht auf einer Anzeigetafel messen lässt: Souveränität. Nur vier Tage nach der 1:7-Niederlage in Barcelona zeigte dieselbe Mannschaft in Wolfsburg nicht nur spielerische Qualität, sondern vor allem eine bemerkenswerte mentale Geschlossenheit.
Kontrolle nach der Krise



