
Zum Auftakt der internationalen Wochen gegen den Rassismus veranstaltete die Schachabteilung des FC Bayern München ihr traditionelles "Rot gegen Rassismus" Mannschaftsturnier für Kinder und Jugendliche. Dieser besondere Höhepunkt im Schachkalender ist Teil einer Reihe von Veranstaltungen, mit denen der FC Bayern München ein klares Zeichen gegen jede Form von Rassismud und Intoleranz setzt und damit ein zentrales gesellschaftlichen Anliegen in den Mittelpunkt rückt.
Ingesamt kamen in diesem Jahr 70 Kinder mit ihren Eltern ins Anton-Fingerle-Bldungszentrum, um sich in zwei parallel stattfindendenTurnieren miteinander am Schachbrett zu messen. Eines der Turniere war für Mannschaften bestimmt, die sich aus Kindern der Trainingsgruppen der Schachabteilung zusammensetzten. Die „FC Bayern Schach Kids“ bildeten 7 Mannschaften und spielten ein Vollrundenturnier. Natürlich nicht überraschend, dass die Kinder aus den am weitesten fortgeschrittenen Trainingsgruppen am Ende in der Tabelle vorn lagen. Spaß hatten aber sichtlich alle und das war zweifelsohne auch das Wichtigste. Und in dieser Hinsicht waren auch die insgesamt 10 Schulmannschaften, die sich aus Kindern der vom FC Bayern an Münchner Grundschulen betriebenen Schach-AGs zusammensetzten, ganz vorne mit dabei! Für einige Kinder war es das erste Turnier ihres Lebens überhaupt und damit eine ganz wichtige Erfahrung über den Tellerrand der eigenen Schule hinaus. Sportlich am besten schlugen sich die Teilnehmer der Grundschule an der Knappertsbuschstraße, die am Ende sogar mit zwei Teams in Führung lagen, den „Knappertsbusch Löwen“ und den „Knapperstbusch Tigern“. Auf dem 3. Platz ließ die 1. Mannschaft der Grundschule an der Weißenseestraße aufhorchen. Applaus bekamen aber alle Kinder bei der Siegerehrung, denn neben den Sachpreisen für die jeweils drei erstplatzierten Mannschaften gab es für alle Kinder, die das Turnier erfolgreich abgeschlossen hatten, eine der beliebten Teilnehmermedaillen.
Und noch einmal kurz zurück zum Thema des Tages. Wer heute genau hingehört hat, konnte am Rande des Turnier zahlreiche verschiedene Sprachen vernehmen. So „bunt“ war das Teilnehmerfeld. Gibt es einen besseren Weg, Kinder mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund zusammenzubringen, als ihnen einen schönen Tag mit einem spannenden Schachturnier zu machen? Natürliich nur ein kleines Steinchen im großen Mosaik, aber jedes Mosaik lebt von seinen Einzelteilen und in diesem Sinne war das Turnier ein voller Erfolg. (Wengler)
Titelfoto: Das Siegerteam (Quelle: Wolfgang Galow)




