1. Bundesliga 2019/2020 - Runden 7 und 8

Wichtiger Punkt gegen Speyer, unter Wert gegen Hockenheim

Increase font size Schriftgröße

Die 1. Mannschaft hält weiter Kurs auf den Klassenerhalt in der 1. Bundesliga. Mit einem wichtigen Punkt im Gepäck trat die Mannschaft die Heimreise aus Hockenheim an, wo sie an diesem Wochenende zwei höchst unterschiedliche Gegner hatte. 

Am Samstag stand zunächst die Begegnung mit der SG Speyer-Schwegenheim auf dem Programm, die ein direkter Mitbewerber im Kampf gegen den Abstieg ist. Das Team in den blauen Trikots aus Speyer trat - der Bedeutung des Wochenendes angemessen - praktisch in Bestbesetzung an, während unsere Mannschaft noch am Freitag einen kurzfristigen Ausfall zu verkraften hatte und nominell leichter Ausßenseiter war. 

Das hinderte die Bayern aber nicht daran, wie schon in den vergangenen Runden interessante und spannende Stellungen auf die Bretter zu bringen, in denen sich dann auch diverse Chancen zu vollen Punkten ergaben. Die Trümpfe, die am Ende für uns stachen, waren Valentin Dragnev, der am 1. Brett eine erstklassige Partie ablieferte und "Joker" Makan Rafiee, der sich den Stress des kurzfristig notwendig gewordenen Einsatzes nicht anmerken ließ und zum wiederholten Male einen wichtigen Sieg einfuhr. Vielleicht wäre für die Mannschaft auch noch mehr möglich gewesen, hätte Linus Johansson nicht in seiner vermeintlichen Gewinnabwicklung ein Loch gehabt. Und vielleicht hätten auch Noel Studer und ganz am Ende vielleicht sogar Philip Lindgren noch Chancen gehabt. Alles in allem konnte man sich aber des Eindrucks nicht erwehren, dass die Punkteteilung letztlich leistungsgerecht war. Ein Unentschieden, dass uns sicher mehr nützt als dem heutigen Gegner und insofern war das Minimalziel des Wochenendes damit auch erreicht.

Am Sonntag hatte die Mannschaft dann den erwartet schweren Stand gegen den Tabellenzweiten aus Hockenheim, der egal in welcher Aufstellung klarer Favorit war. Aber auch hier waren durchaus die Gelegenheiten zu Partiegewinnen da. Insbesondere sah die Partie von Noel Studer vielversprechend aus, der aus der Eröffnung heraus in einer spannenden taktischen Variante die Oberhand behielt. Nichts für schwache Nerven, wie die Stellung im Titelfoto beweist, in der gleich mehrere Figuren hängen. Leider verpasste er es dann, den Sack endgültig zu zu machen, so dass Weiß hier schließlich noch ins Remis entwischte. Eine gute Chance hatte sicher auch Nico Georgiadis an Brett 2. Doch auch wenn wir diese beiden Partien gewonnen hätten, hätte es wahrschenlich am heutige Tag gegen die Gastgeber nicht gereicht, die insbesondere an den hintereren Brettern doch recht überlegen spielten. So fiehl die Niederlage am Ende sicher etwas zu deutlich aus. Aus der Bahn werfen sollte das Ergebnis die Mannschaft aber nicht. Die zum endgültigen Klassenerhalt vermutlich noch notwendigen zwei Punkte sollten in den verbleibenden Runden noch zu schaffen sein.

Als nächstes steht nun das zweite Heimwochenende der Saison am, zu dem am 14./15. März die Schachabteilung des SV Werder Bremen zu Gast sein wird. Leider wird diese klangvolle Paarung der einzige Auftritt unserer 1. Mannschaft an diesem Wochenende sein, da der Reisepartner der Werderaner, der SV Lingen, seine Mannschaft aus dem Spielbetrieb zurückgezogen hat. Dennoch können sich die Zuschauer in der SportScheck Allwetteranlage in Unterföhring auf eine interessante Veranstaltung freuen, da dann auch unsere 2. Mansnchaft ihr Heimwochenende in der 2. Bundesliga austrägt und obendrein die 3. Mannschaft am Sonntag versuchen wird, in der Regionalliga Süd-West weiter oben dran zu bleiben. (Wengler)

Mannschaftsaufstellungen und Einzelergebnisse:

Brett Nr. SG Speyer-Schw. 4 4 FC Bayern Nr.
1 1 Oleksiyenko 0 1 Dragnev 4
2 2 Abasov 0,5 0,5 Georgiadis 5
3 3 Neiksans 0,5 0,5 Studer 6
4 4 Meskovs 1 0 Bischoff 7
5 5 Pavlidis 1 0 Johansson 8
6 9 Dr. Shytaj 0,5 0,5 Fedorovsky 9
7 11 Boguslawski 0,5 0,5 Lindgren 13
8 12 Bodrozic 0 1 Rafiee 16

 

Brett Nr. FC Bayern 1,5 6,5 SV Hockenheim Nr.
1 4 Dragnev 0 1 Fedoseev 7
2 5 Georgiadis 0,5 0,5 Howell 8
3 6 Studer 0,5 0,5 Inarkiev 9
4 7 Bischoff 0 1 Saric 11
5 8 Johansson 0,5 0,5 Braun 12
6 9 Fedorovsky 0 1 Buhmann 14
7 13 Lindgren 0 1 Baramidze 15
8 16 Rafiee 0 1 Banusz 16