1. Bundesliga 2019/2021 - Runden 9 und 10

Super Start in Berlin: FC Bayern gewinnt 5-3 gegen Werder Bremen

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Einen glänzenden Start legte die Mannschaft des FC Bayern zum Auftakt der "Restsiason" 2019/2021 hin. Im Duell der beiden bekannten Fußballvereine in der Schachbundesliga setzten sich die Spieler in "Rot" etwas überraschend aber nicht unverdient mit 5-3 gegen die "Grünen" vom SV Werder Bremen durch. Damit nimmt die Mannschaft weiter Kurs auf das beste Abschneiden in der Schachbundesliga seit Mitte der 1990er Jahre.

Als das Titelfoto zu Rundenbeginn entstand, konnte noch niemand ahnen, dass Niclas Huschenbeth (im Vordergrund an Brett 1) und Linus Johannson (im Hintergrund Dritter von rechts an Brett 5) mit ihren jeweiligen Schwarzsiegen für die beiden einzigen vollen Punktgewinne des Tages sorgen würden, womit sich unsere Mannschaft in der aktuellen Tabelle auf den 7. Platz nach vorne schiebt.

Wie eigentlich auch nicht anders zu erwarten, entwickelte sich ein spannender Mannschaftskampf, in dem sich an den vorderen Brettern allmählig Vorteile für uns ergaben, während an den hinteren Brettern die Werderaner eher etwas besser standen. Ganz sicher richtungsweisend für den gesamten Mannschaftskampf war dann der Partiegewinn von Linus Johansson, der sich zeigen ließ, ob das Bauernopfer seines Gegners gerechtfertigt war oder nicht. Dabei hatte er eine kritische Situation zu überstehen, in der die Partie hätte verloren gehen können. Als sein Gegner diese Chance verpasst hatte, konnte er kurze Zeit später den Führungstreffer für den FC Bayern erzielen.

Eine gute Gewinnchance verpasste Sebastian Bogner in Zeitnot an Brett 2 und so blieb die Mannschaft aus Bremen dran. Mit den inzwischen ebenfalls beendeten Remispartien von Miguel Santos Ruiz und Makan Rafiee stand es zunächst 2,5-1,5 für uns. Zwar konnte Valentin Dragnev seinen Mehrbauern mit Turm und ungleichfarbigen Läufern letztlich nicht verwerten. Dafür gelang Niclas Huschenbeth am Spitzenbrett aber eine starke und praktisch fehlerfreie Partie, in der er zum Schluss sein vorteilhaftes Turmendspiel in einen vollen Punkt ummünzen konnten und so die Führung auf 4-2 ausbaute.

Sowohl Michael Fedorovsky als auch Philip Lindgren kämpften um das Remis, das aber zwischenzeitlich für beide kaum noch in Reichweite bzw. schwierig zu erreichen schien. Allerdings konnte sich dann Michael Fedorovsky routiniert in den Remishafen retten, womit Sieg und zwei Punkte eingefahren waren. Das es am Ende sogar 5-3 hieß, war einem "Geschenk" zu verdanken, das Philip Lindgren von seinem Gegner im Damenendspiel erhielt. 

Insgesamt ein sehr gutes Match zweier an diesem Tag sicher etwa gleichwertigen Mannschaften mit dem besseren Ende für uns.

Am Nachmittag hatte unsere Mannschaft wegen des Rückzugs des SV Lingen spielfrei. Morgen geht es nun gegen die beiden Top-Mannschaften aus Deizisau und Baden-Baden. Natürlich als krasser Außenseiter, aber "schau'n 'mer mal"! (Wengler)

Mannschaftsaufstellungen und Einzelergebnisse:

Brett Nr. FC Bayern München 5 3 SV Werder Bremen Nr.
1 1 Huschenbeth 1 0

Areshchenko

4
2 2 Bogner 0,5 0,5 Efimenko 5
3 3 Santos Ruiz 0,5 0,5 Edouard 6
4 4 Dragnev 0,5 0,5 Hracek 9
5 8 Johansson 1 0 Werle 10
6 9 Fedorovsky 0,5 0,5 Meins 15
7 13 Lindgren 0,5 0,5 Grigorian 16
8 16 Rafiee 0,5 0,5 Colbow 19