Zwölf Tage, sechs Spiele

Die Bayern setzen ihren wilden Marathon in Würzburg fort

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Nice to have, aber leider auch schnell vorüber und angesichts der Umstände für manchen sogar eine Mogelpackung: Den freien Montag haben die Bayern-Basketballer durchaus genossen, sofern sie eben nicht angeschlagen oder verletzt sind. Der halbe Kader befindet sich derzeit in akuter Behandlung bei den FCBB-Physios Jörn Pribyl und Georg Huber, die „aktuell wirklich rund um die Uhr arbeiten“, wie Dr. Sebastian Torka berichtet, der Leiter der medizinischen Abteilung. Keine einfachen Bedingungen demnach für Cheftrainer Andrea Trinchieri, der nun wieder vier Spiele in sieben Tagen zu handeln hat oder sechs in zwölf, je nach Lesart des wilden Spielplans.  

„Wir hoffen, dass Spieler zurückkommen, damit sich die anderen auch mal etwas erholen können“, sagte der Italiener vor der Abreise am Dienstagnachmittag zum Auswärtsspiel in Würzburg (3.2., 20.30 Uhr/MagentaSport). „Wir müssen jetzt von Spiel zu Spiel gehen und abwarten, mehr können wir nicht tun – die Hauptakteure sind momentan die Ärzte und die Physios. Ich weiß, dass meine Spieler alles geben.“

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Warten auf Lucic, Zipser, Baldwin und Djedovic

Mittwoch in Würzburg, Freitag in der EuroLeague gegen Alba Berlin, Sonntag in Bamberg, Dienstag in Ulm und so weiter, so sieht das kommende Programm aus. Nach der unglücklichen Niederlage seines letzten Aufgebots gegen Crailsheim (103:105 n.V.) kann Trinchieri womöglich mit etwas Zuwachs rechnen für das Derby in Würzburg: Vladimir Lucic (Rücken), Paul Zipser (Oberschenkel) und Wade Baldwin (Zeh) machten am Dienstag weite Teile des Abschlusstrainings mit, ein möglicher Einsatz entscheidet sich kurzfristig.

Dies gilt auch für Nihad Djedovic (Oberschenkel), der immerhin gegen Crailsheim nach einem guten Monat ein fünfminütiges Comeback gab. Robin Amaize (Wade), Zan Mark Sisko (Adduktoren) und Matej Rudan (Sprunggelenk) befinden sich noch im Aufbautraining.  

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Das EuroLeague-Derby am Freitag im Audi Dome gegen Berlin (20.30 Uhr) wird also eingerahmt von zwei Südduellen in der Bundesliga, in welcher die Bayern nach 13 Spieltagen bei 20:6 Punkten stehen und nicht weiteren Boden auf die Spitze abgeben wollen. s.Oliver Würzburg indes (10:18) benötigt ebenfalls jeden Erfolg, um den Abstand zur Abstiegszone zu halten.

17 bisher eingesetzte Spieler stehen in der Kaderliste der Unterfranken, doch auch Trainer Denis Wucherer muss personell umdisponieren, denn Justin Sears, Brekkott Chapman und Zach Smith fallen länger aus. Nachverpflichtet wurde soeben US-Flügelspieler Perry Jones, der aus der Türkei wechselte und einst 155 Einsätze in der NBA hatte.

Topscorer ist momentan Point Guard Cameron Hunt (11,8 PpS). Ein Wiedersehen gibt es am Mittwoch mit FCBB-Leihspieler Alex King, der 35-Jährige kam bisher in zehn Partien auf durchschnittlich 21 Minuten und 7,8 Punkte.

Unterdessen hat sich die Verletzung von Crailsheims US-Profi Tim Coleman, erlitten offenbar ohne Fremdeinwirkung, als Schienbeinfraktur und Riss des Außenmeniskus ergeben. Der FCBB wünscht eine gute Genesung.

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