Der deutsche EuroLeague-Showdown im Audi Dome

Die Bayern empfangen am Freitag den Rivalen Alba Berlin

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Die EuroLeague-Saison biegt schon ins letzte Drittel der Hauptrunde ein – und der FC Bayern Basketball befindet sich nach seinen beiden vielbeachteten Auswärtssiegen in Moskau weiterhin in prächtiger Position. Als Tabellenfünfter ist das Team von Cheftrainer Andrea Trinchieri im gedrängten Vorderfeld platziert und hat damit bereits den (eigenen) „deutschen Rekord“ von 14 Siegen in der kontinentalen Königsklasse aus der Spielzeit 2018/2019 (14:16 nach 30 Spieltagen, Platz 11) egalisiert.

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Am 24. Spieltag kommt es nun zum deutschen Derby gegen Alba Berlin, Spielbeginn des hiesigen Basketball-Clásico ist am Freitagabend (5.2.) im Audi Dome um 20.30 Uhr. MagentaSport überträgt auf seinen Plattformen ab 20.15 Uhr.

Der Gewinner des Münchner Final10 im Juni um die Meisterschaft gastiert nach bisher acht Erfolgen bei 15 Niederlagen (FCBB: 14:9) als Tabellenplatz 16 im Audi Dome. Diesen Rang hatte man auch im Vorjahr bis zum Abbruch belegt, ein Platz und ein Sieg besser als die Bayern. In der BBL ist Alba aktuell mit 12:1 Siegen ganz vorn dabei, darunter das aus Münchner Sicht enttäuschende 72:85 zu Jahresbeginn. Das EuroLeague-Hinspiel in Berlin hatte der FCBB dagegen im Oktober klar für sich entschieden (90:72).

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Trinchieri: „Ich bin mir sicher, dass es meine Spieler kaum erwarten können“

„Alba gegen Bayern, das ist eine große Rivalität“, betont Trinchieri zur Bedeutung der Partie. „Wir hatten schon zwei Duelle, mit zwei völlig unterschiedlichen Resultaten. Beim letzten Mal haben sie uns den Hintern versohlt und waren in jedem Detail besser als wir. Wir müssen jetzt Charakter und Persönlichkeit zeigten, wenn wir in dieses Spiel gehen. Und ich bin sicher, dass meine Spieler es kaum erwarten können, es anzugehen.“       

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Bayern vs. Alba, es ist bereits das 53. offizielle Duell der beiden besten deutschen Mannschaften. Die Bayern führen 32:19 nach den Aufeinandertreffen in BBL (27:15), EuroLeague (2:0), EuroCup (1 Sieg, 1 Unentschieden) und Pokal (2:4).

Nachdem die Berliner im Herbst Corona-bedingte Personalien zu überstehen hatten und – wie seit Wochen auch die Bayern – zahlreiche Verletzungspausen, haben sich die Reihen wieder aufgefüllt. Während beim FCBB wahrscheinlich Zan Mark Sikso und Robin Amaize (beide im Aufbau) weiter fehlen und die jüngsten Rückkehrer Vladimir Lucic, Nihad Djedovic sowie Paul Zipser mit Fragezeichen versehen bleiben, fallen auf der Gegenseite die Guards Jason Granger und Peyton Siva sowie voraussichtlich erneut Niels Giffey aus.

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Eine Hauptaufgabe der Bayern wird es sein, die Rebounds und die Berliner Transition zu kontrollieren. Unter dem eigenen Korb ist Alba das schwächste der 18 Teams beim Einsammeln der Abpraller (20,6 DRpS, FCBB: 23,5). Auch am offensiven Brett (10,6 ORpS, FCBB: 10,0) werden der aktuelle Bayern-Topscorer Jalen Reynolds (14,1 PpS; 6,6 RpS), Vladimir Lucic (13,2 bzw. 4,7) & Co. um Vorteile bemüht sein. Zudem gilt es, die gute Verteidigung gegen den gegnerischen Dreier (nur 33,7 % Trefferquote zugelassen) beizubehalten.              

Nicht zuletzt wird aber auch neben seinem Gameplan Trinchieris Geschick gefragt sein, Minuten und Belastungen seiner Männer inmitten eines Abschnitts von sechs Spielen in zwölf Tagen zu balancieren. Nach dem Sieg in Würzburg (74:70) blieb seiner Gruppe ja nur der Donnerstag zur Einstimmung auf das EuroLeague-Highlight, ehe auswärts am Sonntag (Bamberg) und Dienstag (Ulm) zwei ehrgeizige BBL-Konkurrenten das Team erwarten.

Co-Kapitän Lucic sagt: „Das ist ein sehr wichtiges Spiel für uns, denn vor einem Monat haben sie uns in Berlin dominiert. Es wird ein hartes und interessantes Match, schließlich ist es das deutsche Derby in der EuroLeague. Sie hatten nach ihrem BBL-Spiel einen Tag länger Zeit, sich zu erholen, was in diesem Spielplan wichtig ist. Aber ist hoffe trotzdem, dass wir am Freitag ready sind.“   

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