Die EuroLeague-Bayern im Bundesliga-Modus

Am Sonntag in Vechta, am Dienstagabend in Braunschweig

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Eine knappe Woche in Moskau haben die Bayern-Basketballer diese Saison schon verbracht, sie sind über Tel Aviv nach Istanbul gejettet und unternahmen weitere Knochentrips – aber auch die nächsten Tage können es in der Mühsal-Skala durchaus mit alledem aufnehmen: Am Samstagfrüh sind die Bayern nach Norddeutschland aufgebrochen, über den Flughafen Hamburg ging es mit dem Bus nach Vechta weiter: Spielbeginn beim BBL-Tabellenletzten Rasta ist am Sonntag um 15 Uhr. Abends fuhr man gleich weiter nach Braunschweig, wo die Münchner nach einem Trainingstag am Dienstagabend bei den örtlichen Löwen gastieren (19 Uhr/jeweils MagentaSport) – und von wo aus sie dann anschließend in ihrem roten MANschaftbus die 600 Kilometer lange Heimreise antreten werden, Ankunft am Mittwoch kurz vorm Morgengrauen.

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15 Mann groß ist der Kader, den Cheftrainer Andrea Trinchieri einbezieht für diese beiden Bundesliga-Spiele. Schließlich gilt es erneut, mit Blick auf den weiteren Wochenverlauf den Energiehaushalt bestmöglich zu kontrollieren: Am Freitagabend tritt das Überraschungsteam der EuroLeague in Spanien bei Baskonia Vítoria-Gasteiz an, ehe es am Sonntag im Audi Dome zum BBL-Topspiel gegen Oldenburg kommt.

Schlusslicht Rasta mit Verletzungspech

Doch zunächst gilt es, die Aufgabe in Vechta seriös anzugehen, auf eine unliebsame Überraschung im Ligaalltag möchten die Bayern bei aller Sympathie für den Gastgeber verzichten. Nach Minuspunkten (30:8) liegt der FCBB als Fünfter gleichauf mit dem Dritten Oldenburg (32:8), Ludwigsburg (36:2) und Berlin (32:4) führen die Tabelle an. Vechta dagegen ist vom ersten Abstieg nach dem Wiederaufstieg 2018 bedroht, nur drei von 21 Spielen konnten die Niedersachsen gewinnen. Unter der Woche unterlag das Team des früheren Berliner und Bonner Trainers Thomas Päch 75:84 in Frankfurt.

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Allerdings ist das Heimteam von Verletzungspech verfolgt, im bewährten Kapitän Josh Young (11,1 PpS), Jungnationalspieler Philipp Herkenhoff (10,2), Center Dennis Clifford (11,8), und dem nachverpflichteten Guard Jean Salumu (14,5) fehlte fast eine Starting Five. Clifford ist inzwischen wieder an Bord, Topscorer bei den Skyliners war aber Robin Christen (16). Während der von Alba ausgeliehene Spielmacher Stefan Peno (6,5 PpS) noch recht diskret auftritt, überzeugte das frühere, inzwischen 24-jährige FCBB-Talent Tim Hasbargen (5,7 PpS) zuletzt mit guten Leistungen.

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