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Start zweier Weltkarrieren

Als Lahm und Schweinsteiger für den FC Bayern debütierten

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Die knapp 22.000 Zuschauer im Olympiastadion ahnten nicht, dass sie gerade Zeuge eines historischen Ereignis wurden. Am 13. November 2002 empfing der FC Bayern am vierten Spieltag der Champions-League-Gruppenphase den RC Lens. Nicht das Endergebnis war das Besondere an diesem frostigen Abend – die Partie endete 3:3 – sondern zwei Einwechslungen auf Seiten der Münchner sollten ihren Platz in der Fußball-Geschichte finden.

In der 76. Minute brachte Ottmar Hitzfeld den 18-jährigen Bastian Schweinsteiger für den damaligen Kapitän Mehmet Scholl und in der zweiten Minute der Nachspielzeit wechselte er noch einen gewissen Philipp Lahm – der zwei Tage zuvor 19 Jahre alt wurde – für Markus Feulner, den Torschützen zum Endstand, ein. Somit verhalf Hitzfeld den beiden Talenten zu ihrem Profi-Debüt. 

In der Folge hinterließ das Duo riesige Fußstapfen in der Fußballwelt, ganz besonders beim FC Bayern. Beide holten acht Meisterschaften, wurden 2014 Weltmeister und waren maßgeblich am Triple 2013 beteiligt. Beide haben inzwischen ihre Schuhe an den Nagel gehängt. Lahm beendete seine Karriere nach insgesamt 517 Pflichtspielen für den deutschen Rekordmeisters. Schweinsteiger spielte nach 500 Einsätzen im FCB-Trikot zuletzt in der amerikanischen MLS für Chicago Fire, ehe er im Oktober von der Fußballbühne abtrat.

Lahm und Schweinsteiger gehören zu den größten Spielern der aktuellen Generation und haben ihren Platz in der Hall of Fame des FC Bayern – alles begann genau vor 17 Jahren!

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