
Eigentlich findet Thomas Müller für alle Situationen des Lebens eine schlagfertige Antwort. Nach der 1:2 (1:2)-Niederlage gegen Bayer 04 Leverkusen am Samstag wirkte aber selbst der dienstälteste Spieler im Kader des FC Bayern beinahe sprachlos. So ein Spiel habe er „noch nicht erlebt“, erklärte der 30-Jährige sichtlich niedergeschlagen nach Abpfiff und beschrieb seinen Gefühlszustand als „paralysiert“ und „ein bisschen fassungslos“.
Alu-Pech und Chancenwucher auf Seiten der Bayern
Der Angreifer konnte sich einfach nicht erklären, wie seine Bayern trotz bester Tormöglichkeiten gegen die Werkself am Ende mit leeren Händen dastehen konnten. Das war „eine fast nie dagewesene Ineffizienz“, bemängelte Müller die Chancenverwertung der Münchner. In Zahlen ausgedrückt standen für den Rekordmeister 24:11 Torschüsse, drei Aluminiumtreffer durch Serge Gnabry (9. Minute), Leon Goretzka (77.) und Robert Lewandowski (90.+1), knapp 75 Prozent Ballbesitz sowie 60 Prozent gewonnene Zweikämpfe zu Buche – nur im Endergebnis spiegelte sich die Überlegenheit der Münchner nicht wider.





