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4:2-Erfolg mit sieben Bayern-Profis

Starke DFB-Elf behauptet Achtelfinal-Chance mit Sieg gegen Portugal

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Spiel gedreht, das Glück erzwungen und damit die Chance auf das EM-Achtelfinale am Leben gehalten: Durch zwei gegnerische Eigentore sowie Treffer von Kai Havertz und Robin Gosens hat die DFB-Auswahl am Samstag in ihrer zweiten EM-Partie Portugal mit 4:2 (2:1) bezwungen. Damit zogen Manuel Neuer und Co. in der Gruppe an den Portugiesen vorbei auf Tabellenplatz 2 und haben nun im abschließenden Spiel gegen Ungarn am Mittwoch (21 Uhr) den Einzug in die K.o.-Runde in der eigenen Hand.

„Wir haben spielerisch und nach vorne viel Gutes gesehen. Jetzt haben wir die drei Punkte, die wir unbedingt benötigt haben“, sagte Thomas Müller nach Schlusspfiff. „Jetzt dürfen wir nicht überdrehen, wir haben die Ungarn gesehen. Man darf so eine kleine Euphorie auch ein bisschen spüren, aber wir müssen auch sachlich bleiben. Ich denke, wir haben insgesamt eine gute Leistung gezeigt.“

Müller und Chelseas Kai Harvertz bejubeln den 1:1-Ausgleich nach einer guten halben Stunde.

Bundestrainer Joachim Löw setzte gegen die Portugiesen auf die gleiche Startelf wie zum Auftakt gegen Frankreich (0:1). Damit waren neben Kapitän Neuer in Joshua Kimmich, Serge Gnabry und Müller wieder vier Bayern-Profis von Beginn an auf dem Feld. In der 73. Minute brachte der Bundestrainer noch Niklas Süle sowie Leon Goretzka, der so sein Comeback nach Muskelfaserriss feierte. Leroy Sané kam noch in der Schlussphase zu einem Kurzeinsatz, Jamal Musiala stand nicht im Aufgebot.

Kimmichs Wille erzwingt die Führung

Deutschland begann stark, spielte sich vom Anpfiff weg zahlreiche gute Möglichkeiten heraus – und fing sich dann nach einer eigenen Ecke ein unnötiges Kontergegentor durch Cristiano Ronaldo ein (15.). Doch die DFB-Elf steckte nicht auf und kam zwanzig Minuten später zum verdienten Ausgleich, da Ruben Dias ins eigene Tor traf. Doch das war noch nicht alles. Nur kurz darauf ersprintete Kimmich (39.) eine Müller-Hereingabe, flankte scharf nach innen und erzwang so das zweite portugiesische Eigentor durch den Dortmunder Guerreiro.

Joachim Löw setzte in Neuer (1), Kimmich (6), Gnabry (10) und Müller (25) erneut auf vier Bayern-Profis in der Anfangsformation.

Nach dem Seitenwechsel hielt die deutsche Mannschaft den Druck auf den Titelverteidiger hoch. Havertz (51.) erhöhte nach einer Hereingabe von Gosens auf 3:1, ehe der Linksverteidiger seine starke Leistung an diesem Tag nach einer Stunde mit dem 4:1 (60.) krönte. Die Vorarbeit hatte Kimmich mit einer starken Flanke geliefert. Portugal konnte in Person von Diogo Jota (67.) noch einmal verkürzen, letztendlich blieb es aber beim verdienten Sieg der DFB-Elf.

Im zweiten Spiel der Gruppe spielte Frankreich am Nachmittag bereits in Budapest gegen die Auswahl Ungarns:

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