Herbert Hainer: „Starkes Zeichen unserer FC Bayern-Familie“

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Aktionsshirts in schillernden Farben der Vielfalt, intensiver Austausch bei Workshops mit unterschiedlichen Blickwinkeln und ein spielerisches Miteinander im Zeichen verschiedener Sportarten - das (Sport-)Aktionswochenende „Rot gegen Rassismus" auf dem FC Bayern Campus ist sehr gut angekommen. „Dieses Aktionswochenende war ein starkes Zeichen unserer FC Bayern-Familie. Mehrere hundert Besucherinnen und Besucher haben auf dem FC Bayern Campus vorbeigeschaut", sagte Präsident Herbert Hainer. „Zum einen konnten wir mit Workshops, Informationsständen und Ausstellungen für eine inhaltliche Auseinandersetzung zum Thema Rassismus und Ausgrenzung sorgen. Zum anderen haben wir gezeigt, wie man über den Sport das Miteinander stärkt und gemeinsam Grenzen überwindet. Es war lehrreich und gleichzeitig locker - etwas für Groß und Klein."

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In verschiedenen Workshops wurde eine inhaltliche Auseinandersetzung zum Thema Rassismus und Ausgrenzung geschaffen.

An dem Wochenende zum Ausklang der „Internationalen Wochen gegen Rassismus" sollte das Thema Weltoffenheit über den Rassismus hinaus transportiert werden. Daher ging es in den Workshops und Ausstellungen um Ausgrenzungen jeder Art. Die Bildungswissenschaftlerin Jennifer Danquah erläuterte den Umgang mit Rassismus, Guy Fränkel, Vorstandsmitglied der Israelitischen Kultusgemeinde München, referierte über die Auswirkungen von Antisemitismus, Andreas Wittner vom FC Bayern Museum unternahm einen Exkurs in die Geschichte des deutschen Rekordmeisters mit Blick auf die NS-Zeit. Mit der „Afro-Jugend München" um das Black Rolemodel Lise-Christine „Lizzy" Kobla Mendama haben die Besucherinnen und Besucher Aktionsshirts farbenfroh gestaltet (Shirts sind in den FC Bayern Fanshops und online erhältlich, der Erlös geht an Einrichtungen, die sich für Vielfalt und Toleranz einsetzen). An einem Infostand konnte man sich mit dem Fanclub „Queerpass Bayern" zum Thema Toleranz und Homophobie auseinandersetzen.

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Eines der fabenfroh gestalteten Aktionsshirts.

Gerade angesichts der Lage in der Ukraine war es zudem schön, dass sich Geflüchtete aus dem Kriegsgebiet bei den sportlichen Aktivitäten integriert haben. Die Abteilungen des FC Bayern hatten Turniere und Challenges im Fußball, Basketball, Tischtennis und Schach entwickelt, und die Schiedsrichter des deutschen Rekordmeisters stellten im Fußball die Unparteiischen. Auch die Initiative „Buntkicktgut" war mit am Ball, und zum Abschluss des Wochenendes setzten die FC Bayern Frauen bei ihrem 4:0-Heimspielsieg gegen SGS Essen noch einmal mit einem Mittelkreisbanner, Eckfahnen und Lina Magulls Kapitänsbinde Zeichen.

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Unter anderem die Basketball-Abteilung mit Ex-Profi Steffen Hamann wartete mit Turnieren und Challenges auf.

„Ich möchte allen danken, die dabei gewesen sind: Unseren Fans, unseren Partnern bei Workshops und Aktivitäten sowie unseren Sportlerinnen und Sportlern aus allen Abteilungen des FC Bayern", sagte Hainer, „an diesem Wochenende haben wir wieder einmal gesehen, was in unserer Welt alles möglich ist. Rassismus hat bei uns keinen Spielraum. Intoleranz generell hat bei uns keinen Spielraum. Der FC Bayern steht für ein Miteinander und für Vielfalt. Und wir werden es immer wieder betonen: Rot gegen Rassismus!"

Anlässlich der „Internationalen Wochen gegen Rassismus" setzte der FC Bayern wieder Zeichen für Solidarität und Vielfalt: