Jamal Musiala, Jubel FC Bayern

6 Fakten zum furiosen 6:1-Auftaktsieg des FC Bayern

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Fünf verschiedene Torschützen und sechs Treffer zum Bundesliga-Auftakt durften die Mannschaft und alle FC Bayern-Anhänger am Freitagabend in Frankfurt bejubeln. „Wenn wir so energetisch spielen, haben wir eine Riesenqualität", resümierte Bayern-Trainer Julian Nagelsmann und ergänzte: „Wir sind nicht leicht zu verteidigen, wenn unsere vier, fünf Offensivspieler ins Zocken kommen. Da macht es Spaß zuzuschauen." Die Bayern überzeugten nach dem 5:3 im Supercup bei RB Leipzig auch beim 6:1-Kantersieg zum Bundesliga-Auftakt bei Eintracht Frankfurt - und sorgte für viele positive Geschichten:

1. Auftaktexperten

FC Bayern, Eintracht Frankfurt

Der FC Bayern und das Bundesliga-Eröffnungsspiel - das passt! Der FCB verlor keine seiner letzten elf Auftaktpartien und stellte damit den Clubrekord ein (auch elf von 1986 bis 1996).

2. Serienmeister hält Serien

Jubel FC Bayern

Zehn Meisterschaften in Folge feierten die Münchner zuletzt und stellten parallel dazu mehrere Bestmarken auf - die teilweise noch ausgebaut werden können. In jedem seiner vergangenen 82 Spiele in der Bundesliga traf der FCB mindestens einmal und erzielte dabei 244 Treffer. Rekord des Rekordmeisters! Außerdem verlor der FCB im deutschen Oberhaus keines der vergangenen 67 Spiele nach Halbzeitführung (65 Siege, zwei Remis).

3. Historische erste Halbzeit

FC Bayern Jubel Eintracht Frankfurt

Mehr Tore im ersten Saisonspiel schoss der FC Bayern lediglich 2020 beim 8:0 gegen Schalke 04. Insbesondere der erste Durchgang und die 5:0-Führung wird jedem Bayern-Fan noch lange in Erinnerung bleiben, da die Bayern sensationelle Spielzüge zeigten. „Wir haben jetzt elf Tore in zwei Pflichtspielen geschossen. Die Spielfreude heute war wieder sehr gut", freute sich Nagelsmann nach Schlusspfiff. Nie führte ein Bundesliga-Team in einer Partie am ersten Spieltag zur Halbzeit höher als die Bayern in Frankfurt.

4. Mané, de Ligt & Co.: Die Bundesliga-Debüts

Sadio Mané Jubel FC Bayern

Bundesliga-Debüts hoch fünf! Sadio Mané, Ryan Gravenberch, Noussair Mazraoui, Matthijs de Ligt und Mathys Tel liefen in Hessen allesamt zum ersten Mal in der deutschen Beletage auf. Wie bereits beim Supercup-Sieg in Leipzig erzielte Mané einen Treffer - beide Tore bereitete sein Sturmkollege Serge Gnabry vor. Das französische Sturmtalent Tel ist mit 17 Jahren und 100 Tagen der zweitjüngste Bayern-Spieler der Bundesliga-Geschichte nach Paul Wanner (16 Jahre, 15 Tage).

5. Musiala, Gnabry, Pavard: Die Wiederholungstäter

Mit seiner Musiala Magic verzauberte Jamal Musiala in Frankfurt wieder Mitspieler, Gegner und die Fans im Stadion und an den Bildschirmen. Zwei Treffer gelangen dem 19-Jährigen gegen die Eintracht, bereits im Supercup zeichnete der deutsche Nationalspieler für den 1:0-Führungstreffer verantwortlich. Gnabry und Benjamin Pavard trugen sich ebenfalls in Leipzig und in Frankfurt in die Torschützenliste ein. Gnabry traf in seinen letzten beiden Pflichtspielen mindestens einmal und legte mindestens je ein Tor auf, das gelang ihm letztmals im Herbst 2019 gegen Paderborn und Tottenham. Verteidiger Pavard erzielte in zwei Pflichtspielen in dieser Saison doppelt so viele Tore (2) wie in den beiden vorherigen Spielzeiten zusammen (in 76 Spielen). Weiter so!

6. Müller, Sané: Assistgeber sind Trumpf

Herausgestochen aus einem starken Kollektiv sind auch Thomas Müller, der mit seinem 416. Bundesliga-Einsatz für den FC Bayern mit Legende „Katsche" Schwarzenbeck gleichzog, mit zwei Torvorlagen und einem beherzten Auftritt sowie Leroy Sané. Der Wirbelwind traf im Supercup in Leipzig nach seiner Einwechslung, in Frankfurt kam der Linksfuß von der Bank und glänzte mit einer schönen Vorlage für Musiala zum 6:1-Endstand.

Mit dem herausragenden Auftritt sendete der FC Bayern direkt ein Zeichen:


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