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Noch ein Schritt bis zum Finale

FC Bayern erwartet „enge Kiste“ in Bremen

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Zweiter Akt im Nord-Süd-Klassiker zwischen dem FC Bayern und Werder Bremen. Fünf Tage nach dem knappen 1:0-Heimsieg des Rekordmeisters in der Bundesliga gegen die Hanseaten treffen die beiden Mannschaften am Mittwochabend erneut aufeinander – dieses Mal jedoch im Bremer Weser-Stadion (ab 20:45 Uhr im Liveticker und im Free-Webradio). In der Vorschlussrunde des DFB-Pokals kämpfen beide Teams um den Einzug ins Finale am 25. Mai im Berliner Olympiastadion.

„Es ist immer etwas Besonderes, wenn man nach Berlin kommt“, schwärmte der gebürtige Berliner Niko Kovac bereits im Vorfeld von der „besonderen Atmosphäre“ des Pokalfinales. Diese Stimmung mitzuerleben sei „schon einzigartig - sowohl als Spieler und auch als Trainer“, so Kovac weiter. Der Coach des FC Bayern könnte nach 2017 und 2018 zum dritten Mal nacheinander das Endspiel erreichen. Doch dazu müssen er und seine Elf zunächst die schwierige Hürde Bremen nehmen.

Bayern sind gewarnt

„Das wird ein Pokalfight, da kann man sich schon drauf einstellen“, weiß Sportdirektor Hasan Salihamidzic, was den Münchnern bei den seit 37 Heimspielen im DFB-Pokal ungeschlagenen Hanseaten bevorsteht. Auch Kovac erwartet „eine andere Werder-Mannschaft als am Wochenende. Sie werden von den Fans getrieben werden, sie werden gepusht werden, sie werden dort absolut euphorisch in das Spiel gehen. Es wird sicherlich etwas schwieriger werden als am Samstag - wobei das auch schon schwer war.“

Zumal die Bremer neben ihrer beachtlichen Heimserie im laufenden Wettbewerb mit Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04 bereits schwierige Aufgaben aus dem Weg geräumt haben. Hinzu kommt die ganz besondere Atmosphäre eines Abendspiels. „Wenn dort die Lichter angehen. Wenn dort die 40.000 Zuschauer richtig Stimmung machen. Das wird ein anderes Spiel. Wir müssen gewappnet sein. Das wird sicherlich eine enge Kiste“, warnte Kovac sein Team.

Ribéry fällt aus - Werder bangt um Kruse

„Es ist ein Tod-oder-Gladiolen-Spiel würde Louis van Gaal sagen“, weiß auch Vereinspräsident Uli Hoeneß um die Bedeutung dieser K.o.-Begegnung. Trotz des Sieges am vergangenen Wochenende „dürfen wir uns nicht einbilden zu glauben, dass das ein einfaches Spiel wird“. Immerhin reisen die Bayern mit einer Bilanz von 19 Siegen in Serie gegen Bremen an die Weser. „Wir gehen das Spiel positiv an. Wer ins Finale kommen möchte, und das wollen wir, der muss das Spiel gewinnen – egal, ob wir auswärts spielen oder nicht“, so Kovac.

In Bremen muss der 47-Jährige auf den gesperrten Niklas Süle sowie die verletzten Manuel Neuer und Arjen Robben verzichten. Am Dienstagnachmittag meldete sich zudem noch Franck Ribéry wegen neuromuskulärer Probleme kurzfristig ab. Dafür stehen Mats Hummels und James Rodríguez wieder zur Verfügung. Bei den Bremern fehlt der gesperrte Nuri Sahin, hinter dem Einsatz von Kapitän Max Kruse, der sich am Samstag in München eine schwere Oberschenkel-Prellung zugezogen hat, steht noch ein Fragezeichen.

„Er wird jetzt zwei Tage intensiv behandelt. Wir hoffen, dass er uns im DFB-Pokal zur Verfügung steht“, sagte Werder-Trainer Florian Kohfeldt. Am Samstag sei der FC Bayern im Heimspiel „eine Nummer zu groß“ gewesen, befand der 36-Jährige und ergänzte umgehend: „Das muss am Mittwoch aber nicht wieder so sein.“ Trotz der Niederlage in München glaubt auch Kruse am Mittwoch an ein Weiterkommen seines Teams: „Wir müssen uns den Mund abputzen, regenerieren und am Mittwoch die Bayern zuhause schlagen. Das Pokalfinale ist unser großes Ziel.“

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