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„Wissen um die Stärke des Gegners“

Vereinsrekord winkt - Bayern können Tor zum Achtelfinale weit aufstoßen

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Am Dienstagabend tritt der FC Bayern bei Olympiakos Piräus (ab 21 Uhr im kostenfreien Webradio und Liveticker auf fcbayern.com) zu seinem zweiten Gastspiel in der diesjährigen Champions-League-Saison an – und solche Reisen in der Königsklasse gaben beim deutschen Rekordmeister in jüngster Vergangenheit durchaus Anlass zum Jubeln.

Beim 7:2-Gala-Auftritt bei Tottenham Hotspur zuletzt blieben die Bayern auch im zehnten Auswärtsspiel in Folge in der Champions League unbesiegt – geben sie sich auch in Piräus keine Blöße, winkt dem Team von Niko Kovač sogar ein neuer Vereinsrekord. „Wir haben in der Champions League bis jetzt sehr gute Leistungen gebracht, da wollen wir weitermachen“, gab Hasan Salihamidžić die Losung für die Partie vor.

Die Ausgangslage

Im Kampf um die Tabellenspitze der Bundesliga musste der amtierende deutsche Meister zuletzt mit zwei sieglosen Spielen einen Dämpfer hinnehmen. In der Champions League sind die Münchner aber „total im Soll“ (Kapitän Manuel Neuer) und legten mit zwei Siegen und einer Tordifferenz von 10:2 sogar den besten Königsklassen-Start ihrer Vereinsgeschichte hin. Mit einem Sieg in Piräus könnten die Bayern das Tor zur K.o.-Runde weit aufstoßen – und genau das ist das Ziel: „Wir reisen nach Piräus, um zu gewinnen. Es wäre ein großer Schritt Richtung Achtelfinale“, verriet Ivan Perišić im Interview.

Der Gegner

Quasi spiegelverkehrt stellt sich die derzeitige Situation in Piräus dar. In der Meisterschaft ist Olympiakos der Konkurrenz mit 19 Punkten aus sieben Spielen enteilt, in der Champions League verlief der Auftakt mit nur einem Punkt aus zwei Partien jedoch durchwachsen. Kovač erwartet aber dennoch „ein schwieriges Spiel“, denn unterschätzen darf man die Griechen nicht: Gegen Tottenham (2:2) holte Piräus einen Zwei-Tore-Rückstand auf und lag am 2. Spieltag bei der 1:3-Niederlage in Belgrad lange in Führung, ehe ein Platzverweis die Partie zugunsten der Serben drehte. „Olympiakos ist als Team sehr stark. Insbesondere hier zuhause mit den Fans im Rücken. Das hat man auch gegen Tottenham gesehen", warnte auch David Alaba.

Das Personal

Seit Sonntag ist es traurige Gewissheit: Niklas Süle hat sich am vergangenen Samstag beim 2:2 in Augsburg einen Riss des vorderen Kreuzbandes im linken Knie zugezogen und wird den Bayern lange fehlen. „Das ist ein herber Schlag für uns“, kommentierte Sportdirektor Salihamidžić den Ausfall, doch Kovač weiß um die „Qualität auf dieser Position“ im Kader und ist überzeugt, „dass wir diesen schwerwiegenden Ausfall kompensieren werden.“ Umso wichtiger war es daher, dass in Augsburg in Lucas Hernández, David Alaba und Leon Goretzka gleich drei zuletzt angeschlagene Spieler ihr Comeback feiern konnten. Damit muss der Bayern-Trainer neben Süle nur noch auf Michaël Cuisance (Adduktorenprobleme) und Fiete Arp (Kahnbeinbruch) verzichten.

Das sagen die Trainer

Niko Kovač: „Bayern München möchte immer jedes Spiel gewinnen. Wir wissen auch, dass wir hier gegen einen sehr starken Gegner spielen, der gegen Tottenham ein 0:2 aufgeholt hat. Das muss man hervorheben. Die Unterstützung durch das Publikum in Griechenland wird sehr groß sein. Das wird ein schwieriges Spiel. Aber wir gehen in das Spiel und möchten es gewinnen.“

Pedro Martins, Trainer Olympiakos Piräus: „Bayern München ist die stärkste Mannschaft in der Gruppe. Aber jeder in meinem Team will kämpfen, um den Sieg zu erringen. Alle müssen daran glauben, sowohl die Mannschaft als auch die Fans. Natürlich handelt es sich um ein großes Spiel gegen eine sehr starke Mannschaft, aber wenn alle daran glauben, dann können wir ein gutes Ergebnis erzielen. Personell werden wir einige Änderungen vornehmen. Unser einziges Ziel ist der Sieg, unabhängig davon, wer der Gegner ist. Je nach Spielverlauf, ob ein Punkt zufriedenstellend ist oder nicht.“

Fact zum Spiel

Mit vier Siegen aus bislang vier Duellen hat der FC Bayern eine weiße Weste gegen Olympiakos. Mit Blick auf die Gesamtbilanz der Münchner im Europapokal gegen griechische Teams erhält dieser Begriff aber noch eine ganz neue Bedeutung – denn in den vergangenen acht Europapokal-Begegnungen mit griechischen Vertretern kassierten die Bayern keinen einzigen Gegentreffer. Der letzte griechische Klub, der dem FCB ein Gegentor zufügte, war aber Olympiakos am 17. September 1980 beim Münchner 4:2 in Athen im Landesmeisterpokal.

Schiedsrichter

Die Leitung der Partie in Piräus wird der Niederländer Danny Makkelie übernehmen. Die Bayern machten vor knapp zwei Jahren schon einmal Erfahrungen mit dem Referee. Damals pfiff der heute 36-Jährige den 2:1-Auswärtserfolg der Münchner bei Celtic Glasgow in der Gruppenphase.

Die Trikots

Die Bayern treten in den dunkelblauen Champions-League-Jerseys an, unser Torhüter spielt in grün. Olympiakos wird in rot-weiß-gestreiften Trikots auflaufen, der Schlussmann trägt gelb.

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