FCB-Frauen nach 7:1-Sieg: „Wer die Tore am Ende schießt, ist egal“

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„Ich bin mit der Leistung der Mannschaft und meinem persönlichen Auftritt zufrieden", so Klara Bühl, die mit ihren drei Toren großen Anteil 7:1-Erfolg der FC Bayern Frauen gegen Meppen hatte. Beim ersten Bundesliga-Spiel des Jahres ließ das Team von Jens Scheuer dem Gegner aus dem Norden keine Chance. Trotzdem zeigten sich Bühl & Co. nach sieben FCB-Treffern zumindest ein wenig selbstkritisch: „Es hätten mehr sein können, aber wir dürfen damit zufrieden sein", sagte FCB-Kapitänin Lina Magull.

Die Stimmen zum Spiel

Jens Scheuer:„Wir sind glücklich, dass wir weitere drei Punkte geholt und auch sieben Tore geschossen haben. Mit der Art und Weise, wie wir Fußball gespielt haben, sind wir einverstanden. Wir haben eine hervorragende erste Halbzeit gespielt, auch wenn wir das Gegentor kassiert haben. Ich finde auch, dass wir eine gute zweite Halbzeit gespielt haben. Was wir uns ankreiden müssen, sind die hundertprozentigen Torchancen, bei denen wir zu unkonzentriert waren. Da hätten wir noch ein, zwei Tore mehr erzielen können."

Klara Bühl: „Ich bin mit der Leistung der Mannschaft und mit meinem persönlichen Aufritt zufrieden. Wir sind froh, dass wir so gut ins neue Jahr starten konnten und so einen Auftakt hingelegt haben. Es gibt aber immer Verbesserungspotential - Feinabstimmungen, die wir noch optimieren können. Natürlich können wir bei der Chancenverwertung noch einen drauflegen. Heute hat man gesehen, dass noch ein weiteres Tor möglich gewesen wäre, auch wenn das jetzt Meckern auf hohem Niveau ist. Wir wollen uns jede Woche stetig ein bisschen verbessern."

Lina Magull: „Die Mannschaftsleistung stimmt. Wer die Tore am Ende schießt, ist egal. Wichtig ist, dass sich jede immer zu hundert Prozent reinhaut, defensiv alle Wege macht und offensiv Spielfreude ausstrahlt. Wir haben uns schöne Tore herausgespielt. Es hätten mehr sein können, aber wir dürfen damit zufrieden sein. Ich glaube, man kann die Mannschaft heute wieder in den Vordergrund rücken: Wir sind ein eingeschweißtes Team. Jede haut sich für die andere rein."

Sarah Zadrazil: „Wir haben es von der ersten Minute an gut gemacht, kontrolliert und den Ball laufen lassen. In der ersten Halbzeit haben wir viele Chancen verwertet. In der zweiten Hälfte hätten wir mehr Tore machen können. Was mich persönlich ein bisschen ärgert ist das Gegentor. Unser Anspruch ist einfach, dass die Null steht. Im Großen und Ganzen können wir aber zufrieden sein und müssen gegen Bremen da ansetzen."


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