
- Damnjanović und Bühl treffen für die FCB-Frauen
- Bayern sind alleiniger Rekord-Supercupsieger
- Kommende Woche Bundesliga-Auftakt bei Union Berlin
Alle guten Dinge sind drei! Die FC Bayern Frauen haben sich mit dem Google Pixel Supercup den ersten Titel der neuen Saison gesichert und damit einen erfolgreichen Einstand in die neue Spielzeit gefeiert. Im Audi Sportpark in Ingolstadt setzte sich die Mannschaft von Cheftrainer José Barcala vor den Augen von Präsident Herbert Hainer mit 3:0 (2:0) gegen den VfL Wolfsburg durch und krönte sich damit zum dritten Mal in Folge zum Supercup-Sieger. Dank des erneuten Triumphs sind die Bayern nun mit drei Titeln alleinige Rekordsiegerinnen des Supercups.

In Ingolstadt gingen die Münchnerinnen im ersten Spielabschnitt dank der Treffer von Jovana Damnjanović (32. Minute) und Klara Bühl (45.+4) in Führung. Kurz nach der Pause legte Bühl nach und schnürte ihren Doppelpack (46.), der zugleich den 3:0-Endstand markierte.
Hainer: „Der Hunger ist ungebrochen“
Herbert Hainer, Präsident des FC Bayern: „Herzlichen Glückwunsch zum dritten Supercup-Gewinn in Serie – dieser Titel wird zu einer schönen Tradition unserer FC Bayern-Frauen. Mit dem historischen Hattrick setzen sie gleich zum Saisonstart ein Zeichen: Der Hunger ist ungebrochen. Vor einer Woche die gelungene Einweihung des Sportparks, nun der erste Erfolg der jungen Saison - die FC Bayern Frauen machen da weiter, wo sie vergangene Spielzeit aufgehört haben, indem sie konstant für Ausrufezeichen sorgen.“
Barcala: „Sehr glücklich, dass wir diesen Titel gewonnen haben“
José Barcala: „Ich bin sehr glücklich, dass wir den Titel gewonnen haben. Aber noch glücklicher macht mich unsere Performance und die individuelle Performance der Spielerinnen. Ich muss meinen Spielerinnen zu einer starken Leistung und zum Titel gratulieren, auch wenn wir zu Beginn ein paar Schwierigkeiten hatten.“
Bühl: „Dankbar und froh, dass ich der Mannschaft helfen konnte“
Klara Bühl: „Mir fällt es einfach, auch in großen Spielen meine Leistung zu bringen. Ich weiß gar nicht, woher das kommt, aber bin extrem dankbar dafür und froh, dass ich der Mannschaft heute wieder helfen konnte. Es wird eine sehr spannende Saison für uns. Man hat heute bereits gesehen, dass wir sehr viel Qualität im Kader haben. Trotzdem werden wir in den kommenden Wochen noch stärker, wenn die ein oder andere Verletzte zurückkommt. Wir müssen einfach an uns glauben, dann ist viel möglich.“

Damnjanović und Bühl bringen den FCB in Führung
Beide Mannschaften lieferten sich von Beginn an eine ausgeglichene, zunächst jedoch etwas zerfahrene Partie. Die erste Torannäherung der Begegnung gehörte in der zweiten Minute dem VfL Wolfsburg: Cora Zicai zog von der linken Seite ins Zentrum und fasste sich aus der Distanz ein Herz, ihr Schuss flog nur knapp über das Tor von Ena Mahmutovic. Auch in der Folge präsentierten sich die Niedersächsinnen zunächst aktiver. Dabei rückte insbesondere Zicai immer wieder in den Mittelpunkt: In Minute acht kam die 21-Jährige auf der linken Seite des Strafraums zum Abschluss, Mahmutovic war jedoch aufmerksam und parierte den Ball mit dem Fuß zur Ecke.
Die Münchnerinnen kamen mit der Zeit aber zunehmend besser in die Partie und verzeichneten mehr Ballbesitz. Zwar stellte das mutige Gegenpressing der Wölfinnen den Münchnerinnen weiterhin vor Herausforderungen, doch die Bayern ließen sich davon nicht aus dem Konzept bringen. In der 29. Minute belohnten sie sich schließlich: Bühl schlug einen Freistoß aus halbrechter Position und rund 25 Metern Entfernung gefährlich in den Strafraum. Damnjanović verlängerte die Hereingabe per Kopf, woraufhin der Ball in hohem Bogen auf das Tor zuflog, von Torhüterin Stina Johannes an den Pfosten prallte und anschließend die Linie überquerte. Nahezu mit dem Pausenpfiff war es dann Bühl, die zum 2:0-Pausenstand erhöhte. Mit viel Effet zirkelte sie den Ball in Richtung Tor. Keine Wolfsburgerin kam mehr an das Spielgerät heran, sodass die Münchnerinnen mit einer beruhigenden Führung in die Pause gingen.

Bühl mit der Entscheidung zugunsten der Bayern
Keine Minute nach dem Wiederanpfiff sorgt die agile Bühl für die Vorentscheidung und erhöht auf 3:0 für die Doublesiegerinnen. Nach einem Pass von Alara, die auf der rechten Seite viel Platz hatte, setzt sich die Außenstürmerin auf der linken Bahn stark durch, legte sich den Ball auf ihren linken Fuß und schob ihn sicher an Johannes vorbei ins Netz. Mit zunehmender Spieldauer zogen sich die Bayern zwar etwas zurück, behielten jedoch weiterhin die Kontrolle über die Partie. In der 56. Minute hatte Mahmutovic Schwierigkeiten, einen Ball sicher festzuhalten, sodass Peddemors im Strafraum zum Abschluss kam. Ihr Schuss wurde jedoch von der aufmerksamen Münchner Defensive abgeblockt.
Der VfL steckte aber nicht auf und kam zur nächsten Chance: Svenja Huth wurde auf der rechten Seite mit einem herrlichen Pass freigespielt. Vor Mahmutovic ließ sich die Kapitänin der Wolfsburgerinnen jedoch etwas zu viel Zeit, sodass der Winkel für einen Abschluss schließlich zu spitz war. Trotz des Rückstands erhöhte Wolfsburg weiter den Druck: Über die rechte Seite landete der Ball bei Piljic. Die Mittelfeldakteurin nahm die Kugel gekonnt mit der Brust herunter, traf sie beim anschließenden Abschluss jedoch nicht optimal. Wenig später dribbelte Zicai von der linken Seite ins Zentrum und legte auf Huth ab. Die 35-Jährige scheiterte jedoch erneut an der stark aufgestellten Mahmutovic. So bleib es am Ende beim verdienten Supercup-Sieg der Münchnerinnen in Ingolstadt.

Bundesliga-Auftakt in Berlin und zuhause gegen Mainz
Auf die Bayern wartet nach dem Supercup nunmehr das Auftaktprogramm in der Liga: Am kommenden Freitag, 21. August, starten die Münchnerinnen im Zuge des Eröffnungsspiels in die neue Saison der Google Pixel Frauen-Bundesliga. Zum Auftakt gastieren die Bayern um 18:20 Uhr beim 1. FC Union Berlin im Stadion an der Alten Försterei. Zehn Tage später steht bereits das erste Heimspiel an: Am Montag, 31. August, empfangen die Doublesiegerinnen um 18 Uhr den Aufsteiger 1. FSV Mainz 05 zur Partie des zweiten Spieltags.
FC Bayern Frauen - VfL Wolfsburg 3:0 (2:0)
- FC Bayern FrauenMahmutovic – Ballisager, Viggósdóttir (54. Dunst), Eriksson, Naschenweng – Caruso, Alara (63. Tanikawa) – Dallmann, Harder (76. Proost), Bühl – Damnjanović (76. Potsi).
- ErsatzVan Eijk - Mattner, Amani, Rauscha, Dafinger.
- VfL WolfsburgJohannes – Küver, Minge, Carleer (70. Kleinherne), Linder – Bjelde, Peddemors – Arasniewicz (63. Piljic), Huth, Zicai – Kerim-Lindland (63. Prasnikar) .
- ErsatzTufekovic - Prasnikar, Landenberger, Bogaert, Wedemeyer, Pujols Parera.
- SchiedsrichterAngelika Söder (Schwarzenbruck)
- Zuschauer8.689
- Tore1:0 Damnjanović (32.), 2:0 Bühl (45.+4), 3:0 Bühl (46.)
- Gelbe Karten- / Kleinherne, Minge
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