Regionallliga-Team verpasst Finale knapp

Die U19 klaut den Heimvorteil in Schwabing

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Dramatische und hochspannende Stunden haben die jungen Nachwuchsteams der Bayern hinter sich: Binnen 24 Stunden verlor die dritte Mannschaft im zweiten Playoff-Halbfinale der 1. Regionalliga auf dramatische Art und Weise mit einem Punkt Differenz in Leitershofen, ehe die U16 das JBBL-Entscheidungsspiel in Bamberg verlor – und die U19 mit einer großartigen Energieleistung unerwartet den Heimvorteil in der Playoff-Serie gegen Schwabing klaute.

1.000 Fans in Leitershofen

Im Halbfinale der Regionalliga gab es die Fortsetzung des spannenden Hinspiels (65:65). Erneut konnte sich keine Mannschaft mehr als acht Punkte absetzen. Den rund 1.000 Fans in Leitershofen wurde ein toller Playoff-Kampf geboten (38:38/20.). Quasi zum Erliegen kam dieser aber in den letzten zehn Minuten, als beiden Teams länger als vier Minuten kein Korb mehr glückte – ehe Leitershofen das Spiel denkbar knapp für sich entscheiden konnte (64:65/40.).

FCBB III-Coach Damir Zelkovic: „Nach so einem großartigen Spiel findet man schwer die richtigen Worte. Wir haben alles rausgehauen, was in uns gesteckt hat. Wir haben gefightet, gelitten, haben nie aufgegeben und sind am Ende doch nicht belohnt worden. Knapper konnte diese Halbfinalserie nicht ausgehen. Wegen solchen Abenden ist man im Sport tätig. Das war eine Riesenerfahrung für unsere jungen Spieler und sie werden das Beste draus machen. Ich bin sehr stolz auf sie, aber auch für sie sehr traurig, da sie sich das Finale verdient hätten. Glückwunsch an Leitershofen und viel Erfolg im Finale.“

FCBB III: Lukas Zerner (15), Amar Licina (13), Sebastian Hartmann (13), Maxwell Dongmo Temoka (9), Luis Wulff (8), Aleksa Vucetic (4), Kyle Varner (2), Lukas Pesic, Tarik Idriz und Robbie Groh.

Das mit Spannung erwartete Münchner NBBL-Derby hielt, was versprach: Rund 300 Zuschauer in der Schwabinger Morawitzkyhalle sahen ein packendes U19-Playoffduell – hier mit dem besseren Ende für die Bayern. Coach Khee Rhee konnte erneut nur acht einsatzfähige Spieler aufbieten, die gut in die Partie kamen (10:4/3.). Die Gastgeber konnten sich dann Anfang des zweiten Viertels absetzen (23:31/13.), doch die stark ersatzgeschwächten Bayern ließen sich von der Atmosphäre nicht beeindrucken (47:46/20.). Schwabing ging zwar mit einem Vorsprung in die Crunchtime, doch mit einem 9:0-Lauf drehten die Gäste das Spiel zu ihren Gunsten und feierten anschließend ausgelassen (88:84/40.).

Der einzig verbleibende Big Man Maxwell Dongmo Temoka musste über die 40 Minuten gehen und steuerte 17 Punkte und 13 Rebounds bei. Point Guard Aleksa Vucetic lieferte mit 21 Punkten, fünf Rebounds und sechs Assists einen Karrierebestleistung.

Spiel zwei im Audi Dome

Das zweie Spiel werden die Bayern am Sonntag, 24. April, ab 15 Uhr Uhr im Audi Dome samt Rahmenprogramm austragen, der Eintritt ist frei. Mit einer erneuten Überraschung könnte die FCBB-U19 in Top Four um die deutsche Meisterschaft einziehen. Coach Rhee mahnt deshalb: „Der Job ist noch nicht beendet.“  

FCBB U19: Aleksa Vucetic (21/6 Assists), Luis Wulff (20/4 Dreier), Sebastian Hartmann (18), Maxwell Dongmo Temoka (17/13 Rebounds), Amar Licina (7), Robbie Groh (3), Georg Mast (2) und Tarik Idriz.

Playoff-Aus für die U16

Nicht veredeln konnte die U16 ihre Leistung aus dem zweiten Spiel: Nach einer souveränen Leistung in der ersten Halbzeit (40:32/20.) war im dritten Duell in Bamberg ein Einbruch im dritten Viertel (20:38) maßgeblich. Angetrieben von mehr als 300 Zuschauern, darunter auch 50 FCBB-Fans, schöpften die Gastgeber neues Selbstvertrauen und die Mannschaft von Steffen Hamann musste sich am Ende klar 74:88 geschlagen geben.

FCBB U16: Dominik Dolic (23), Ivan Volf (17), Didier Mibda (8), Nikolas Sermpezis (7), Marvin Zubayr (4), Giuliano Aufiero (4), Robin Kurr (3), Mateo Vigneault (2), Koray Grenz (2), Matteo Petters (2), Alexander de Groot (2), Morris Owusu.

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