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Coach Radonjic zur Vertragsverlängerung und neuen Saison

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Seine Ferien verbringt Dejan Radonjic derzeit daheim in Belgrad, wobei ihm ein fiebriger Infekt seit Tagen zusetzt. Nach München wird der Bayern-Coach wohl kommende Woche zurückkehren. Einen ersten Ausblick auf die kommende Saison gibt er schon mal vorab.

Dejan, die Entscheidung zur Fortsetzung des Jobs in München fiel recht schnell. Du hattest bereits erwähnt, gerne bleiben zu wollen . . .Dejan Radonjic: „ . . . ja, darüber musste ich nicht mal ein paar Sekunden nachdenken. Und jetzt freue ich mich sehr über das Vertrauen, das der Verein mir erneut entgegen bringt. Die Zeit des Kennenlernens war kurz und intensiv, aber ich denke, für beide Seiten war diese aufregende Phase insgesamt sehr positiv. Dass ich so eine starke Organisation wie den FC Bayern Basketball weiter in eine hochspannenden Zukunft begleiten kann, macht mich sehr stolz." Jetzt wird die Mannschaft final zusammengestellt.

Ja, ich bin jeden Tag mit Marko Pesic und Daniele Baiesi im Austausch. Wir hoffen, den Kern unseres erfolgreichen Teams zusammenhalten zu können. Es werden aber natürlich Spieler dazukommen, denn die nächste Herausforderung mit der EuroLeague-Teilnahme im neuen Format wird alles andere als einfach. Für unseren Klub ist es ja das erste Mal: Die besten 16 Teams, du hast garantiert 30 Spiele. Ich habe bereits Erfahrungen mit dem Format gemacht, im ersten Jahr des neuen Systems mit Roter Stern.

Welche Erfahrungen waren prägend?

Natürlich die vielen Reisen, zwischen den Spielen reist du eigentlich nur noch. Es wird ein hartes Jahr, dafür müssen wir bereit sein. Es ist auch speziell, weil es fünf Wochen gibt, in denen du zwei Spiele hast. Ein anderer Unterschied ist, dass du immer gegen Topteams spielst; früher in den Vorrunden war das ja nicht immer der Fall. Doch genau diese Aufgaben sind es, für die wir hier alle unglaublich hart arbeiten.

Wie groß muss der Kader sein?

Ich denke, Minimum brauchen wir 14 Spieler. Dieses Jahr hatten wir sieben internationale Spieler, mal sehen, ob es mehr sein werden. Aber die Zahl der ausländischen Profis ist letztlich nicht wichtig – sie müssen nur spielen können.

Der Saisonbeginn wird zusätzlich erschwert, weil es zuvor einer weiteres Fenster der Nationalteams gibt.

Ja, viele von uns werden unterwegs sein. Deswegen wäre es natürlich gut, möglichst alle Zugänge schon beim Trainingsstart Mitte August dabei zu haben. Das ist unser Ziel, aber die Realität sieht eben manchmal anders aus. Auf dem Spielermarkt ist gerade mal wieder sehr viel los.


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