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Der Spielbetrieb in EuroLeague und BBL pausiert

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Der Spielbetrieb des Basketballs und somit auch des FCBB ist bis auf weiteres ausgesetzt: Nachdem die EuroLeague am Donnerstagvormittag den Wettbewerb aufgrund der Ausweitung der Coronavirus-Pandemie auf unbestimmte Zeit unterbrochen hat, vollzog am Nachmittag auch die Bundesliga einstimmig diesen Schritt: Auf der außerordentlichen AG-Tagung der easyCredit BBL in Stuttgart reagierten Präsidium und die Geschäftsführer der 17 Klubs somit auf die Entwicklung, die inzwischen den gesamten Weltsport betrifft.

Die BBL-Vertreter werden nun innerhalb der kommenden 14 Tagen erneut zusammenkommen, um dann die Situation und die Möglichkeiten neu zu bewerten. Auch der Freistaat Bayern hatte am Mittwoch Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Zuschauern bis zum 19. April untersagt. Ziel ist es nun, die Saison zu einem späteren Zeitpunkt zu beenden, sofern dies die Umstände zulassen sollten.

Der FC Bayern Basketball begrüßt diesen Schritt, er ist aufgrund der Fürsorgepflicht und im Sinne der bestmöglichen Eindämmung des neuartigen Coronavirus alternativlos. „Ein sofortiges Ende der Saison war für die Klubs kein Thema, andererseits ist die Aussetzung des Wettbewerbs sinnvoll, um auch unserer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht zu werden", sagte Bayern-Geschäftsführer Marko Pesic.

Das Team des Deutschen Meisters hatte am Donnerstagmorgen nicht mehr die Reise zum ursprünglich für Freitag angesetzten EuroLeague-Spiel bei Khimki Moskau angetreten. Die weitere Agenda für die nächsten Tage und Wochen wird am Freitag bei einem internen Meeting mit dem Team besprochen.

Der FCBB hat aufgrund der Entwicklungen zunächst den Vorverkauf für EuroLeague- und BBL-Heimspiele im Audi Dome gestoppt. Bisher erworbene Tickets behalten einstweilen ihre Gültigkeit.


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