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BBL möchte ihren Wettbewerb im Juni fortsetzen

Der Wettbewerb der Basketball-Bundesliga um die Deutsche Meisterschaft soll fortgesetzt werden, sofern dies gesundheitlich und rechtlich möglich sein wird. Auf dieses Zielszenario haben sich die Vertreter der 17 Vereine und die BBL in ihrem knapp vierstündigen Video-Meeting am Montag verständigt – ohne Gegenstimme.

Somit wird der Spielbetrieb der easyCredit BBL nicht abgebrochen, sondern bleibt zunächst ausgesetzt. Ziel ist es nun, die Saison in einem mehrwöchigen Turnierformat samt Playoffs bis zum 30. Juni zu beenden. Zehn Teams haben ihre Teilnahme-Bereitschaft erklärt, darunter der FC Bayern Basketball. Gespielt würde zentral in einer Halle, um höchstmögliche Sicherheitsstandards zu ermöglichen. Der mögliche Austragungsort wird nächsten Montag bestimmt.

Aufgrund der Corona-Pandemie sind Spiele mit Zuschauern zumindest bis 31. August ausgeschlossen. Für die heute erarbeitete Option benötigte die BBL angesichts der zeitlichen Komponente ein positives Signal von den Behörden zu Genehmigungen bis spätestens 18. Mai. Ansonsten würde die Saison 2019/20 beendet werden. Ein umfangsreiches Sicherheits- und Hygiene-Konzept ist bereits in Vorbereitung und soll nun zeitnah den behördlichen und politischen Instanzen vorgelegt werden.

„Das war heute eine sehr konstruktive Gesprächsrunde, die sich auf einen sehr guten Konsens geeinigt hat“, sagte FCBB-Geschäftsführer Marko Pesic anschließend. „Wir sind einerseits froh, dass damit weiterhin die Chance besteht, unseren Sport bald wieder präsentieren zu können, wenn auch leider ohne Fans. Andererseits ist uns absolut bewusst, dass wir ein bestmögliches Hygiene- und Sicherheitskonzept vorlegen müssen. Unser Szenario steht unter dem Vorbehalt der Genehmigungen. Denn es hat sich nichts daran geändert, dass die Gesundheit an erster Stelle steht. Dennoch sind wir zunächst einmal sehr zufrieden, dass sich die Klubs für dieses sehr mutige Konsensmodell ausgesprochen haben; übrigens auch jene Vereine, die sich nicht in der Lage sahen, weiter zu spielen.“ 

Mehrwöchiges Turnierformat samt Playoffs

Anstelle einer Fortsetzung der regulären Hauptrunde sollen der Meistertitel und die für die Teilnahme am europäischen Wettbewerb maßgebenden Platzierungen nun im Juni in Turnierform mit Playoffs ausgespielt werden. Teilnehmer wären neben dem FCBB die Teams aus Ludwigsburg, Crailsheim, Berlin, Oldenburg, Vechta, Bamberg, Göttingen, Ulm und Frankfurt. In zwei Fünfer-Gruppen spielte dort jede Mannschaft zunächst jeder gegen jeden. Anschließend folgten Viertel- und Halbfinale sowie das Finale in einem angepassten Playoff-Modus.

Würzburg – als einzige Mannschaft aus den Top8 der letzten Tabelle von Anfang März -, Braunschweig, Bayreuth, Gießen, Bonn, Weißenfels und Hamburg sind nicht dabei. Sie würden in der Abschlusstabelle hinter den zehn Turnier-Teams aufgelistet. Einen sportlichen Absteiger wird es in dieser Spielzeit nicht geben. Am Pokal-Wettbewerb 2020/2021 nähmen die Teams 1 bis 16 des Abschluss-Rankings nach der Turnier-Runde teil.

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