Das nächste Highlight im Audi Dome

Die Bayern empfangen den ausgeruhten EuroLeague-Favoriten Real Madrid

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Drei Spiele in fünf Tagen, Teil zwei: Eine enorme Kraftanstrengung war für die Bayern-Basketballer vonnöten, um im wichtigen Verfolgerduell der EuroLeague mit dem russischen Topteam Zenit St. Petersburg am Ende knapp die Oberhand zu behalten (82:80). Das Team von Cheftrainer Andrea Trinchieri ignorierte in einer hochinteressanten Auseinandersetzung einen zwischenzeitlichen Zehn-Punkte-Rückstand (27:37/19.) und auch das erneute Fehlen von Rekordspieler Nihad Djedovic, Spielmacher Zan Mark Sisko und Robin Amaize, die wegen muskulärer Blessuren passen mussten.  

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Wie der FCBB bereits zwölf Siege auf dem Konto (Platz vier, 12:7) hat auch der nächste Gegner der Münchner, das allerdings bei einer noch ausstehenden Partie: Die Königlichen von Real Madrid (12:6) um Trainer Pablo Laso, die den höchsten Wettbewerb schon zehnmal gewannen, gastieren am Freitagabend ab 20.30 Uhr im Audi Dome. Am Sonntag (15 Uhr, jeweils MagentaSport live) kommen in der Bundesliga die Hamburg Towers nach München.

Während Trinchieri seine Männer irgendwie wieder frisch und energiegeladen aufs Parkett bringen muss, reist der spanische Titelanwärter beneidenswert ausgeruht im Charter an: Reals Heimspiel gegen Belgrad am Mittwoch war kurzfristig abgesagt worden, da den Serben offenbar aufgrund des Wintereinbruchs in der spanischen Kapitale die Anreise nicht möglich gewesen war.

Tabellenführer in der ACB vor Barcelona

„Wir haben unheimlich viel Respekt vor Real Madrid und ihrer großen Qualität“, sagt Trinchieri vor dem Highlight. „Doch für uns geht es jetzt in erster Linie darum, in der sehr kurzen Zeit zu regenerieren nach einem physisch und mental sehr harten Spiel gegen Zenit. Real hat nicht gespielt und die notwendige Energie ist sicherlich der Schlüssel in diesem Spiel.“

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An der ohnehin angespannten Personallage der Bayern wird sich kaum etwas ändern bis zum Tip-Off. Real dagegen vermag angesichts seines breiten Qualitätskaders auch den längeren Ausfall etwa von US-Forward Anthony Randolph (9,3 PpS) spielend zu kompensieren. Von den letzten 13 Partien in der EuroLeague wurden nur zwei verloren, bei Tabellenführer ZSKA Moskau und jüngst gegen den Final Four-Kandidaten Mailand (76:80).

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Dabei fehlte dem Favoriten in der Vorwoche Guard Sergio Llull (9,8 PpS) in einer Mannschaft, die sehr ausgeglichen scort und im Center-Hünen Walter Tavares (2,20 m/11,6 PpS, 7,8 RpS) sowie Trey Thompkins (11,1 PpS, 4,1 RpS) zwei Profis mit zweistelligem Punktewert aufweist. Nachverpflichtet wurde vor zwei Wochen der langjährige Maccabi-Center Alex Tyus.

„Es gibt Teams, die gewinnen wollen, aber ich habe ein Team, das nie verlieren will“, hat Trinchieri nach dem wertvollen Erfolg über Zenit den Charakter seiner Gruppe gepriesen. „Und bis auf beim Hinspiel in Madrid waren wir immer in der Lage, am Ende gewinnen zu können.“ Ende Oktober war der FCBB beim 82:100 ohne echte Chance. Distanzschütze Jaycee Carroll (19) und Thompkins (16) trafen damals am besten für Real, das in der spanischen ACB mit 16:1 Siegen die Tabelle vor dem Erzrivalen FC Barcelona (15:3) anführt.  

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