Saisonspiel Nummer 50

Bayern wollen gegen Panathinaikos wertvollen Erfolg von Belgrad veredeln

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Spieltag Nummer 28 in der EuroLeague, das veritable Drama spitzt sich weiter zu: Die Bayern-Basketballer haben mit dem wertvollen Erfolg in Belgrad ihre Widerstandsfähigkeit in der oberen Hälfte der Königsklasse bewiesen, nach dem 78:76-Thriller schob sich das Team von Cheftrainer Andrea Trinchieri vorläufig auf Platz vier vor. Wie begehrt Auswärtssiege sind und wie fesselnd die Gesamtlage in der zweitbesten Liga der Welt ist, belegt der Heimsieg von Schlusslicht Khimki Moskau gegen Real Madrid (16:11), das nun sogar eine Niederlage mehr aufweist als die Bayern (17:10). Baskonia auf Platz elf (13:13, Stand vor Mittwochabend), das die Münchner zudem noch empfangen wird, hat die Playoff-Ränge aber ebenfalls noch im Blick. Insofern haben sich die Bayern nach der Rückkehr aus Serbien rasch wieder von den verwirrenden Zahlenkolonnen der Tabelle ab- und ihrem nächsten Job in dieser Double Week zugewendet: dem Heimspiel am Donnerstagabend gegen den griechischen Meister Panathinaikos Athen.

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So oder so ist es für die Bayern eine besondere Partie: Es ist bereits ihr 50. Saisonspiel – und es findet exakt ein Jahr nach der einstweilen letzten Basketballparty mit Fans im Audi Dome statt, dem EuroLeague-Heimduell am 4. März 2020 gegen Baskonia Vítoria-Gasteiz. „Das ist natürlich irgendwie ein trauriger Jahrestag, denn wir vermissen unsere Fans unheimlich und es ist ja kaum auszudenken, was bei unseren Leistungen momentan im Audi Dome los wäre“, sagt Kapitän Nihad Djedovic. „Aber wir müssen das Beste draus machen und spielen jetzt erst recht für unsere Fans.“

Spielbeginn ist am Donnerstag um 20.30 Uhr, wie immer ist MagentaSport live dabei.

Foto: Das letzte Spiel vor Zuschauern am 4. März 2020 gegen Baskonia Vítoria-Gasteiz

NBA-Forward Hezonja neu im Team und gleich Topscorer

„Wir müssen alles löschen, was war und die Energie für das nächste harte Duell finden“, sagte Trinchieri vor der Rückkehr nach München am späten Mittwochmittag. Über den fünfmaligen EuroLeague-Champion (zuletzt 2011). Panathinaikos hat derzeit Personalprobleme, kämpfte aber am Dienstag gegen Tabellenführer Barcelona lange um den zehnten Saisonsieg (77:85).

Bayern-Coach Andrea Trinchieri
„Panathinaikos hat viel Größe auf jeder Position, deswegen müssen wir in der Offense den Ball bewegen und uns gegen ihr physisches Spiel behaupten.“

Das Hinspiel konnte Panathinaikos Ende November nach einer sehr reifen Leistung 83:76 für sich entscheiden. Inzwischen hat der griechische Traditionsklub als Coach auf den früheren israelischen Profi Oded Kattash gewechselt, der mit dem Klub im Jahr 2000 als Point Guard die EuroLeague gewann. Im Februar zeigte man mit dem Siegen gegen Valencia und beim Erzrivalen Olympiakos sein Potential, doch Verletzungen und Covid-Personalien ließen einen Angriff auf den angestammten Playoff-Platz wohl nicht mehr zu.

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Zuletzt fehlten die beiden Topscorer Nemanja Nedovic (16,7 PpS) und Ioannis Papapetrou (12,1). Dafür wurde soeben aus der NBA der kroatische Forward Mario Hezonja (330 NBA-Spiele, 6,9 PpS) verpflichtet, der gegen seinen einstigen Klub Barcelona mit 21 Punkten gleich bester Werfer war. Beim Hinspiel war zudem 2,20-Meter-Center Georgios Papagiannis (9,3 PpS, 5,9 RpS) kaum zu stoppen für die Bayern.

In der Gesamtbilanz liegt Athen mit 5:2 vorn, doch im Audi Dome werden die Bayern mit Recht selbstbewusst auftreten: Von den insgesamt 13 EuroLeague-Heimspielen in dieser Saison gingen bisher nur drei verloren.

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