Das Sicherheitskonzept funktioniert

Die BBL muss das Top Four-Pokalturnier verschieben

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Die Entscheidung fiel, als die Basketballer des FC Bayern gerade den Audi Dome erreicht hatten für das angesetzte Halbfinale gegen Ulm: Das Top Four um den deutschen Pokal im Audi Dome ist am Samstagnachmittag offiziell verschoben worden – nach zwei Positivtests auf das Covid-Virus bei der BG Göttingen am Freitag und Samstag hatte das Münchner Gesundheitsamt das zweite Halbfinale der Niedersachsen gegen Titelverteidiger Berlin abgesagt. Am Donnerstag war der turnusgemäße PCR-Test beim ersten Positivfall noch negativ gewesen. Die BG stellte einen zulässigen Verlegungsantrag, worauf sich die Spitze der BBL GmbH in ihrer Schalte im Münchner Turnier-Hotel „Leonardo Royal“ endgültig für die komplette Verlegung des Turniers auf einen späteren Zeitpunkt entschied: „Das gemäß Ausschreibung vorgesehene Format zweier Halbfinal-Partien und einer Finalpartie ist in Form eines Top Four an einem Wochenende im Rahmen des MagentaSport BBL Pokals heute und morgen nicht mehr möglich.“

Pesic: „Wir wünschen, dass sie bald wieder gesund sind“

„Unsere Mannschaft war schon in der Halle und bereit zu spielen, aber aufgrund des positiven Befunds musste das Turnier abgesagt werden“, konstatierte auch FCBB-Geschäftsführer Marko Pesic. „In erster Linie wünschen wir jetzt den betroffenen Personen, dass es ihnen gut geht und sie bald wieder gesund sind.“ Der Vorgang zeige aber, dass das Sicherheitskonzept funktioniere. Ein möglicher Nachholtermin könne eventuell die Zeit nach dem Ende der regulären BBL-Saison Mitte Mai sei, „die BBL hat bisher immer eine Lösung gefunden“.         

Das Team von Cheftrainer Andrea Trinchieri, das zum Zeitpunkt der Absage schon die Trikots übergezogen hatte, wird nun am Sonntag mit einer Einheit die Vorbereitungen auf die EuroLeague-Playoffs ab Dienstag in Mailand starten. Abreise ist am Montag. 

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