Der deutsche Klassiker

Die Bayern treffen am Sonntagabend auf Alba Berlin

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Inmitten ihrer intensiven Playoff-Serie in der EuroLeague ist für die Bayern-Basketballer nicht nur einfach ein Spieltag im BBL-Plan vorgesehen – es soll gleich das Topduell mit Alba Berlin sein. Die in der Königsklasse nach Platz 15 der Hauptrunde nicht mehr engagierten Berliner gastieren am Sonntagabend (25.4.) ab 18 Uhr im Audi Dome, wo dann am kommenden Mittwoch auch die dritte Begegnung mit Olimpia Mailand ansteht (Playoff-Stand: 0:2). MagentaSport überträgt alle Spiele des FCBB live.

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Nach ihrer Rückkehr aus der Lombardei hat das Team um Cheftrainer Andrea Trinchieri demnach den Samstag als Vorbereitung auf die Partie gegen Alba, das in der Liga eine Niederlage weniger aufweist (46:12 Punkte) und unmittelbar vor den Gastgebern (46:14) Tabellenzweiter ist. Die Bayern haben bis zu den hiesigen Playoffs noch vier BBL-Partien zu absolvieren: in Göttingen, gegen Ulm und zum Abschluss beim Tabellenersten Ludwigsburg (52:4). Angesichts der 72:85-Niederlage im Januar in Berlin, einer der wenigen indisponierten Auftritte der Münchner in dieser Saison, hat Alba derzeit gute Karten für die bessere Ausgangslage in der Post-Season der BBL.

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Berlin in der Tabelle vorn, aber mit einer Niederlage gegen Braunschweig

Der Gewinner des Münchner Final10 im Juni um die Meisterschaft ist nach einigen Personalproblemen im Winter seit einigen Wochen wieder komplett. Am Donnerstagabend indes verloren die Berliner daheim, wie vor zwei Wochen auch die Bayern, gegen die Löwen Braunschweig trotz zwischenzeitlich 14 Punkten Vorsprung unerwartet 82:87 (38:34). Bester Werfer war Luke Sikma (19) vor Simone Fontecchio und Niels Giffey (je 11).

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Zweistellige Punkteproduzenten eines tiefen Kaders sind in der Liga der schwedische Distanzspezialist Marcus Eriksson (12,3 PpS, 48 % Dreier), der italienische Forward Fontecchio (11,2 PpS), Kapitän Giffey (10,5), Spielmacher Peyton Siva (10,3), und Sikma (10,3). Aber auch Maodo Lo (8,8), mit den Bayern 2019 Deutscher Meister, sowie Center Johannes Tiemann (8,3), Jayson Granger (8,1) und US-Center Ben Lammers (7,3 PpS, 4,8 RpS) können dem Berliner Spiel ihren Stempel aufdrücken.

Neu im Aufgebot von Coach Alejandro Garcia Reneses ist seit einigen Wochen der 2,21 Meter große, 24-jährige Brettspieler Christ Koumadje, der davor bei Estudiantes Madrid und in Russland bei Saratow unter Vertrag stand.       

Bei den Bayern dürfte naturgemäß die Frage sein, wie groß nach den zwei Playoff-Schlachten in Mailand ihre Reserven sind für das gewöhnlich hochreizvolle Duell mit dem nationalen Rivalen. Fehlen werden ihnen der in Mailand verletzte Nick Weiler-Babb, dessen rechter Fuß aufgrund einer lädierten Sehne zunächst ruhiggestellt bleibt, sowie Rekonvaleszent Nihad Djedovic (Knie).

Es ist die 54. Auflage des deutschen Klassikers. Die Bayern führen 33:19 nach den Duellen in BBL (27:15), EuroLeague (3:0), EuroCup (1 Sieg, 1 Unentschieden) und Pokal (2:4).   

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